Willkommen bei der Eschweger Tafel e. V.

Flüchtlings-Familien in Abterode, Frieda, Grandenborn und Weißenborn werden von der Tafel mit Lebensmitteln versorgt.

Eschweger Tafel bedient auch Flüchtlinge

Fragen und Antworten in der Werra-Rundschau

 

ESCHWEGE. Seit 18 Jahren gibt es die Eschwege Tafel e.V., die Bedürftige mit Lebensmitteln versorgt und Hilfe leistet, wo sie gebraucht wird. Die Lebensmittel werden von Geschäften und Firmen aus Eschwege und Umgebung, aber auch von Vereinen und Gruppen gespendet und von der Tafel eingesammelt. Einmal im Jahr werden die Ausweise für die Kunden der Tafel neu ausgegeben, die genaue Personenzahl ermittelt. Nach der letzten Ausgabe der Ausweise sind es über 400 Kunden, die zur Eschweger Tafel kommen. Unter den Kunden auch Flüchtlinge in Eschwege und Unterkünften im Kreisgebiet. Zum Engagement der Tafel Fragen und Antworten.

 

? Wieviele Kunden hat die Eschweger Tafel?

! Nach den in den vergangenen Tagen ausgestellten Berechtigungs-Ausweisen werden von der Eschweger Tafel 400 Kunden (Familien und Einzelpersonen) bedient. Zu den Familien gehören über 100 Kinder. Die Zahl der Kunden wird sich in den nächsten Tagen noch erhöhen, wenn Personen von einer Warteliste aufgenommen werden.

 

? Wer kann zur Eschweger Tafel kommen?

! Kunden der Tafel sind vor allem Rentner mit geringem Einkommen, die einen Rentenbescheid und eine Grundsicherungsbescheinigung vorlegen müssen. Weiter können sich Grundsicherungs- und Hartz-IV-Empfänger, die die entsprechenden Dokumente vorlegen, bei der Tafel anmelden.

 

? Bedient die Eschweger Tafel auch Flüchtlinge?

! Ja, aber mit Einschränkungen. Bedient werden Asylbewerber und Flüchtlinge, die einen festen  Wohnsitz in Eschwege oder im Kreisgebiet haben und bei der Tafel angemeldet sind. Asylbewerber und Flüchtlinge in großen Gemeinschaftsunterkünften können wegen der großen Anzahl (und der dafür fehlenden Lebensmittel) nicht bedient werden. Aus eigener Initiative fährt die Tafel einmal in der Woche mit Lebensmittelspenden zu den kleineren Gemeinschaftsunterkünften in Abterode, Frieda, Grandenborn und Weißenborn.

 

? Aus welchen Ländern kommen die Asylanten und Flüchtlinge, die bedient werden?

! Rund ein Drittel der Kunden der Tafel haben keine deutschen Wurzeln. Der aktuelle Stand: 15 Familien/Einzelpersonen kommen aus Syrien, 12 Familien/EP aus Russland, je 10 aus Polen und der Ukraine. Einzelne Familien/EP kommen aus Pakistan, Iran, Eritrea, Somalia, Albanien, Bulgarien und Mazedonien.

 

? Bekommen die bisherigen Kunden wegen der Flüchtlinge jetzt weniger Lebensmittel?

! Nein! Die bisherigen Kunden werden wie seit 18 Jahren ohne Einschränkungen mit den von der Tafel gesammelten Lebensmitteln versorgt. Es bleibt aber auch in Zukunft eine Zusatzversorgung. Die Asylanten/Flüchtlinge in den kleinen Gemeinschaftsunterkünften im Kreisgebiet können auch nur so lange mit versorgt werden, wie die Tafel auf ein so gutes Spendenaufkommen aus Geschäften, Märkten und von Privatpersonen wie zur Zeit zurückgreifen kann.

 

? Wird die ET von Kommune und Staat unterstützt?

! Die Eschweger Tafel e.V. finanziert sich zum größten Teil aus Spenden und aus Mitgliedsbeiträgen. Staatliche Zuschüsse gibt es nicht. Die Stadt Eschwege gewährt einen Zuschuss.       (WR)

Eschweger Tafel eine von 918 in Deutschland

Auch ein Zeichen, wie sehr sie gebraucht werden: Die Zahl der Tafeln in Deutschland nimmt ständig zu. Im deutschen Bundesverband sind inzwischen genau 918 Tafeln gemeldet (Stand Januar 2014)! Eine davon ist die Eschweger Tafel, die nun schon seit 15 Jahren bedürftige Bürger mit gesammelten und gespendeten Lebensmitteln unterstützt.

Rund 50.000 Ehrenamtliche stellen sich in den deutschen Tafeln in den Dienst der guten Sache, opfern ihre Freizeit und oft noch eine ganze Menge mehr, um bundesweit rund 1,5 Millionen bedürftige Menschen zu versorgen.



Die Helferinnen und Helfer der Eschweger Tafel begrüßen Sie!

Was will die Eschweger Tafel?

Immer mehr Menschen müssen mit weniger Einkommen ihren Lebensunterhalt bestreiten und sichern. Gespart werden muss dann sehr oft am Essen. Viele unserer Mitbürger müssen sogar hungern.

Die Eschweger Tafel e.V. will diesen Menschen zu helfen. Unsere Mitarbeiter sammeln an sechs Tagen der Woche Lebensmittel, die noch verwertbar, überzählig oder überproduziert sind, oder weil sie bestimmten Konsumansprüchen nicht genügen. Die Eschweger Tafel gibt diese Lebensmittel dann an drei Tagen (Montag, Nittwoch, Freitag) an Bedürftige weiter.

 

20 Prozent der Lebensmittel werden täglich weggeworfen!

Diese Nachricht ist kaum zu glauben - aber wahr! Ein Zustand, der nicht akzeptabel ist. Deshalb die Bitte der Eschweger Tafel: Bevor Sie etwas wegwerfen, prüfen sie bitte, ob diese Lebensmittel noch verwertbar sind und bieten Sie der Eschweger Tafel an. Rufen Sie einfach an: 05651/338092.

 

Wen Sie selbst helfen wollen!

Informieren Sie sich auf den folgenden Seiten über die Eschweger Tafel. Oder vielleicht möchten Sie selbst den Menschen helfen. Ehrenamtliche Hilfe ist in der Eschweger Tafel immer willkommen!

 

Deshalb: Werden Sie Mitglied!

Die Eschweger Tafel will Bedürftigen helfen

Lebensmittel-Ausgabe für Bedürftige

Die Eschweger Tafel e.V. entstand aus der Idee heraus, für hilfsbedürftige Menschen da zu sein. Seit unserer Gründung verfolgen wir das Ziel, an den Stellen zu helfen, an denen die Not am größten ist.

 

Unser Team besteht ausschließlich aus ehrenamtlichen Mitarbeitern. Wir setzen uns für jeden ein, der unsere Hilfe braucht. Auch ein kleiner Beitrag kann viel bewirken. 

 

Daher freuen wir uns auch besonders, wenn wir neue Helfer finden, die sich wie wir gerne dem guten Zweck widmen. Möchten auch Sie uns gerne unterstützen und etwas zu unserer Arbeit beitragen? Dann zögern Sie bitte nicht und nehmen Sie Kontakt zu uns auf. Helfende Hände sind uns jederzeit herzlich willkommen!

Überfluss nicht vernichten - ihn verteilen!

 

Manche Nahrungsmittel werden vernichtet

 

  • weil sie den EU-Normen nicht entsprechen
  • weil die Kunden diese ablehnen
  • durch Überproduktion
  • weil Haltbarkeitsdaten in greifbare Nähe rücken
  • weil Verpackungen beschädigt sind.

Diese Lebensmittel wollen wir abholen.

 

Wir suchen dauerhafte Unterstützung von

  • Lebensmittelgeschäften
  • Bäckereien
  • Naturkostläden
  • Obst- und Gemüsehändlern
  • Konserven- und Lebensmittel-Großhändlern
  • Privatpersonen

 

Auch Sie können uns unterstützen!

 

  • durch akvtive Mitarbeit zum Beispiel im Fahrdienst oder beim Sortieren und Verteilen
  • durch Sach- und Geldspenden
  • als Sponsor/in
Fleißige Hände sortieren die eigehende Ware vor der Ausgabe