550 Euro Spende von den Palm Strikers

ESCHWEGE. Beim 4. Integrationscup des FFV Palm Strikers Eschwege am Johannisfest-Samstag kamen durch die verschiedenen Aktivitäten, Erlöse und Spenden 1100 Euro für einen guten Zweck zusammen. Der 2. Vorsitzende Frank Lepper und Kassenwart Ralf Brill überreichten das Geld den Werraland-Werkstätten und die Eschweger Tafel.

Beim traditionellen Fußballturnier der Palmis am Johannisfest-Samstag waren die Fußballteams der Werraland-Werkstätten noch selbst aktiv. In den nächsten Turnieren können die Kicker und die anderen Sportgruppen der Werraland-Werkstätten in neuen Trikots und Trainingsanzügen antreten, denn die sollen für die 550 Euro angeschafft werden, wie Gerd Hoßbach, der Vorsitzende der Werkstätten mitteilte. Hoßbach dankte den Palm Strikers auch für die Ausrichtung des Integrationscups und den neuen Modus des Turnieres, das „für behinderte Sportler ein ganz großer Moment ist, wenn sie sich vor einem großen Publikum präsentieren und Fußball spielen dürfen“.

Auch für die Eschweger Tafel sind 550 Euro ein willkommener Zuschuß, wie die Vorsitzende Margot Furchert betonte. Der Betrag soll für die Finanzierung des Fuhrparkes der Tafel verwendet werden. Margot Furchert: „Denn unsere beiden Fahrzeuge, die die gespendeten Waren einsammeln, sind an jedem Tag der Woche rund 100 Kilometer unterwegs. Und das verursacht erhebliche Unkosten!“. Frank Lepper, der 2. Vorsitzende des FFV: „Es war einstimmiger Beschluss des Vorstandes, dass wir in diesem Jahr auch die Eschweger Tafel unterstützen!“.

Seit 1985 veranstaltet der FFV Palm Strikers am Johannisfest-Samstag sein Fußballturnier für einen guten Zweck. Viele Jahre starteten nur Freizeitmannschaften. Vor einigen Jahren änderte der FFV den Modus, organisiert jetzt ein Kombiturnier mit aktiven Fußballern und Handicapteams, das sehr gut ankommt. Auch bei den Zuschauern, die trotz des etwas kühlen Wetters das Turnier auf der Torwiese besuchten. Anteil am Gesamterlös hatten auch die eingesetzten Schiedsrichter, die auf einen Teil ihres Honorares verzichteten.       (sf)

MdL Dirk Landau (vordere Reihe, 3.v.re.) und seine Gäste auf der Zuschauertribüne des Hessischen Landtages.
Erinnerungs-Foto vor dem Hessischen Landtag.

Tafel im Hess. Parlament und im Klosterkeller

MdL Dirk Landau: Belohnung für großes Engagement

 

 

ESCHWEGE. „Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Eschweger Tafel haben sich diese Einladung durch ihr großes ehrenamtliches Engagement einfach verdient. Sie soll ein Dankeschön für deren großartige Arbeit sein!“. Der CDU-Landtagsabgeordnete Dirk Landau, selbst Helfer bei der Eschweger Tafel wann immer es sein Zeitplan erlaubt, hatte die Mitglieder der Tafel zu einem Besuch des Hessischen Landtages in Wiesbaden und einem Besuch des Klosters Eberbach eingeladen. Die Besuche hinterließen großen Eindruck bei allen Teilnehmern, die begeistert in die Heimat zurückkehrten und Dirk Landau für diese Einladung dankten.

Mit dem Reisebus ging es in die Landeshauptstadt Wiesbaden ins Stadtschloß, wo auch das Landesparlament untergebracht ist. Eine sachkundige Führung durch die gut erhaltenen Räume des Stadtschlosses und des Parlamentes war der erste Höhepunkt, als Dirk Landau seinen Gästen auch seinen Platz im Landesparlament zeigen konnte.

Weiter gings nach Kiedrich, einem kleinen Winzerdorf, wo sich die Eschweger Gäste mit einer deftigen Vesper und dem ersten Schoppen Wein stärkten. Die Tafelmitglieder, die dann zum nahen Kloster Eberbach wanderten, konnten diese Stärkung gut gebrauchen. Auch im Kloster eine Führung durch die nicht jedem Gast zugänglichen Räume und Klosterkeller, wobei die Eschweger auch die Räume besichtigten, in denen der bekannte Film „Im Namen der Rose“ gedreht wurde.

Während der Schlender-Weinprobe durch die Weinkeller waren die Gläser der Eschweger Gäste niemals leer, die einige vom Kloster produzierte Köstlichkeiten probierten. Eine Stärkung im Kloster-Restaurant vor der Heimreise war Abschluss der Fahrt.   (sf)

 

"Essen wird viel zu schnell entsorgt!"

Umweltdezernent Dr. Wallmann und Umweltberaterin Gabriele Maxisch besuchen die Eschweger Tafel

 

Von Siegfried Furchert

 

ESCHWEGE. Die steigende Verschwendung und Vernichtung von Lebensmitteln – für die Kreisverwaltung ein ganz wichtiges Diskussions-Thema. Für Dr. Rainer Wallmann, den 1. Kreisbeigeordneten und Umweltdezernenten , und Gabriele Maxisch, die Umweltberaterin des Kreises, ein Grund, der Eschweger Tafel einen Besuch abzustatten und mit dem Vorstand der Tafel über das Thema „Lebensmittel-Vernichtung“ zu diskutieren und es zu thematisieren.

„Wir sind froh und der Eschweger Tafel sehr dankbar, das sie mit ihrer Tätigkeit einen wichtigen Beitrag gegen die Verschwendung und Vernichtung von noch verwendbaren Lebensmitteln leistet“, betonte Dr. Wallmann im Gespräch mit den Tafel-Vorsitzenden Margot Furchert und Birgit Müller. Dr. Wallmann und Gabriele Maxisch: „Viele Lebensmittel werden einfach zu schnell entsorgt, obwohl sie noch genießbar sind. Die Tafel gibt mit ihrer Tätigkeit ein gutes Beispiel, wie man es besser machen kann!“.

Gerade die an die Tafeln abgegebenen Lebensmittel wie Obst und Gemüse werden sehr oft wegen kleiner Unzulänglichkeiten wie Druckstellen aussortiert. In den Märkten machen die sogenannten Haltbarkeitsdaten viele Lebensmittel schnell zu Ausschussware. Gabriele Maxisch: „Hier sollte für die Verbraucher mehr Aufklärung erfolgen oder sogar neue gesetzliche Regelungen und Vorschriften angestrebt werden“.

Umweltdezernent Dr. Wallmann wies auch darauf hin, dass Tafelarbeit auch sehr viel mit Klimaschutz zu tun hat: „Weil beim Entsorgen viel CO2 ausgestoßen und damit die Umwelt verschmutzt wird“. Der Umweltdezernent glaubt, dass es auf der Welt genug Lebensmittel gibt, kein Mensch hungern müsste: „Ein viel größeres Problem ist die Verteilung der Lebensmittel an Bedürftige.  Könnte man dieses Problem lösen, müsste kein Mensch auf Erden hungern!“

Margot Furchert, die Leiterin der Tafel, erläuterte den beeindruckten Gästen den Ablauf der ehrenamtlichen täglichen Tafelarbeit: „Rund 420 Personen werden jährlich von der Eschweger Tafel mit rund 40 Tonnen gespendeter Lebensmittel versorgt“, betonte die Vorsitzende. Alle Lebensmittel sind einwandfrei und werden vor der Ausgabe noch einmal gründlich und einzeln kontrolliert.

Dr. Rainer Wallmann und Gabriele Maxisch verabschiedeten sich mit dem Wunsch, dass „die Eschweger Tafel hoffentlich noch lange großzügige Spender findet und die Tafel auch künftig bedürftigen Menschen helfen kann!“.

 

Im Bild oben: Dr. Rainer Wallmann (2. von links) und Gabriele Maxisch (4. von links) konnten sich davon überzeugen, dass die von den Tafelhelferinnen vor der Ausgabe noch einmal kontrollierten Lebensmittel einwandfrei sind.         

Sonnenschein-Kinder mit vollen Rucksäckchen

Die "Wilden Wichtel" brachten Lebensmittel für die Tafel mit.

Mit vielen Lebensmitteln bepackt reiste eine Kindergruppe und zwei Betreuerinnen des Kindergartens "Sonnenschein" aus Frieda nach Eschwege an, wo sie die Waren zur Eschweger Tafel in die Hindenlangstraße brachten. Die Lebensmittel hatten die Eltern der Friedaer Kinder anlässlich des Martinstages gesammelt. Margot Furchert, die Vorsitzende der Tafel, erläuterte den Gästen die Strukturen und den Zweck der Eschweger Tafel, dankte den Kindern und Spendern für ihren Einsatz und dass sie auch an ihre Mitmenschen denken: "Mit diesen Lebensmitteln können wir einigen hungernden Menschen zu einer Mahlzeit verhelfen".

Die "Wilden Wichtel" besuchen Eschweger Tafel

Die kleinen Friedaer konnten kaum über den großen Berg von Lebensmitteln schauen.

ESCHWEGE. „Wir wollen unseren Kindern, die demnächst in die Schule gehen, soziale Einrichtungen näher bringen und ihnen zeigen, wie man Menschen in Not unterstützen und ihnen helfen kann. So wie es die Eschweger Tafel tut!“. So Matthias Röhl, stellvertretender Leiter des AWO-Kindergartens „Wilde Wichtel“ aus Reichensachsen beim Besuch der Eschweger Tafel in der Hindenlangstraße.

Im Rahmen einer Projektwoche des AWO-Kindergartens, in der es auch schon Kontakte zu Polizei und Feuerwehr gab, besuchten 28 Kinder im Vorschulalter mit ihren Erzieherinnen Christiane Brill, Dörte Schultz und Nicole Friedrich die Eschweger Tafel. Margot Furchert, Leiterin der Tafel, informierte die kleinen Gäste über die Aufgaben der Tafel und führte sie durch alle Räume.

Aber die „Wilden Wichtel“ waren nicht nur aufmerksame Zuhörer, sie hatten in ihren Rucksäckchen auch etwas mitgebracht, überraschten damit die Tafelleitung: Mit Lebensmitteln nämlich, die sie in Kisten packten und die demnächst an die Kunden der Tafel auch ausgegeben werden.  (sf)



Landrat Reuß eröffnete die Ausstellung im Rittersaal des Schlosses.

Grimms Märchen im Landgrafen-Schloss

ESCHWEGE. Das Eschweger Landgrafen-Schloss, Sitz der Kreisverwaltung Werra-Meißner, wurde für zehn Tage zum "Märchen-Schloss": Zum Jubiläum "200 Jahre Gebrüder Grimm Kinder- und Hausmärchen" stellten Gerda Käsemanns Malkurse der Volkshochschule Eschwege unter dem Motto "Märchen im Schloss" über 100 Aquarelle, Zeichnungen und Collagen aus, die die Märchen der Gebrüder Grimm interpretierten. Über 400 Zuschauer waren begeistert und lobten die Eschweger Hobbykünstler und ihre Werke in höchsten Tönen. Eine Besucherin aus Dortmund: "Wer braucht schon eine Dokumenta, wenn es so etwas Feines in Eschwege gibt!".

 

Aber auch die Eschweger Tafel profitierte von dem Besucherandrang: Die ausstellenden Kursteilnehmer stellten kleine Bilder zur Verfügung, die gegen eine freiwiliige Spende erworben werden konnten. So kamen nach zehn Tagen 570 Euro zusammen, die die Tafel-Vorsitzende Margot Furchert mit den Worten entgegennahm: "Ihr habt nicht nur Eure Mitmenschen und Besucher mit Euren schönen Bildern erfreut, sondern Ihr habt auch ein Herz für Eure MItmenschen gezeigt!".              (sf)

Filialleiter Staufenbiel und Mitarbeiter: 500 Euro Erlös für die Eschweger Tafel

Vockenroth verkauft 40 Kuchen und Torten

Das Jubiläum „60 Jahre Vockenroth“ war für die Mitarbeiterinnen des Eschweger Modehauses Anlass, nicht nur selbst ein wenig zu feiern, „auch für die Kunden etwas Gutes zu tun“ und sie an dem Jubiläum teilhaben zu lassen. Außerhalb ihrer Dienstzeit produzierten die Mitarbeiterinnen am heimatlichen Herd 40 leckere Kuchen und Torten, die sie dann in den Verkaufsräumen in der Schlossgalerie den Kunden zusammen mit einer Tasse Kaffee anboten.

Die Genießer konnten sich mit einer Spende für die Köstlichkeiten bedanken. Der Erlös dieser Kaffeetafel war für die Eschweger Tafel bestimmt. „Kuchen und Torten waren ein Renner! Sie schmeckten großartig und schon bald waren alle Kuchen- und Tortenplatten restlos leer“, stellte ein erfreuter Filialleiter Michael Staufenbiel fest, der Margot Furchert, der Leiterin der Eschweger Tafel, jetzt einen Scheck in Höhe von 500 Euro überreichte: Die Spenden der Vockenroth-Kunden für die Leckereien, von den Mitarbeiterinnen und der Geschäftsleitung des Hauses Vockenroth auf die runde Summe aufgestockt.

Wie es Wunsch des Hauses Vockenroth ist, wird der Betrag von 500 Euro von der Eschweger Tafel für den Kauf von Lebensmitteln verwendet, die an die Kunden der Tafel ausgegeben werden. „So wird es geschehen“, versicherte eine über den Spendenbetrag sehr erfreute Tafel-Vorsitzende Margot Furchert.       (sf)

 

MdL Lothar Quanz informierte sich über die Eschweger Tafel.

MdL Lothar Quanz: Von der Arbeit der Eschweger Tafel beeindruckt

„Ich bin sehr beeindruckt von der Arbeit, die die 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Eschweger Tafel Tag für Tag leisten“. Die Reaktion von Lothar Quanz, SPD-Landtagsabgeordneter und Vizepräsident des Hessischen Landtages, der sich bei einem Informationsbesuch in den neuen Räume in der Eschweger Hindenlangstraße über die Eschweger Tafel informierte.

Margot Furchert, die Vorsitzende der Tafel, und Stellvertreterin Birgit Müller führten den Gast und einige Pressevertreter durch die Räume, erläuterten die Vorgänge von der täglichen Einsammlung der Waren bis zur Ausgabe dreimal in der Woche. Lothar Quanz: „Ich hätte nicht gedacht, dass soviel logistischer und verwaltungstechnischer Aufwand notwendig ist, ehe die Waren ausgegeben werden können!“.

Lothar Quanz reagierte damit auf die Angaben des Vorstandes, der die wöchentliche Arbeit der Fahrer und des ehrenamtlichen Vorstandes auf rund 20 Stunden, die der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer an den Ausgabetagen auf bis zu 8 Stunden beziffert. Quanz: „Eigentlich sollte es diese Tafeln nicht geben. Umso bewundernswerter, dass Sie diese Arbeit auf sich nehmen und damit vielen bedürftigen Menschen helfen!“.

Lothar Quanz sicherte der Eschweger Tafel seine Unterstützung zu. Ein Umschlag wechselte seinen Besitzer. Quanz will unter anderem auf landespolitischer Ebene versuchen, eine Diskussion in Gang zu bringen, die sich mit der immer größer werdenden Lebensmittelvernichtung der Erzeuger befasst: „Viele der vernichteten Lebensmittel könnten noch verwendet, von den Tafeln eingesammelt und an Bedürftige ausgegeben werden!“.



Danke Annelie Henke!

Der aktuelle Vorstand dankte der langjährigen Vorsitzenden und Tafel-Mitgründerin Annelie Henke (2. v.li.) für ihre Arbeit.

Der 10. Geburtstag im Spiegel der Presse

Prominente Gratulanten kamen in die Hospitalstraße
Der Marktspiegel berichtete in Wort und Bild
Die Werra-Rundschau würdigt den 10. Geburtstag mit diesem Artikel

Die Eschweger Tafel: Vielfältige Aktivitäten

Im Jahr 2001: Die Werra-Rundschau berichtet über die Arbeit der Tafel.