Rotarier-Damen unterstützen die Tafel

ESCHWEGE. Man könnte die aus dem Bäcker-Handwerk bekannte Redewendung von den warmen Brötchen umformulieren in: Sie gingen weg wie grüne Mistelzweige! Denn Mistelzweige waren am Samstag ein gefragter Artikel auf dem Eschweger Markt, von den Damen der Eschweger Rotarier angeboten, die als Gegenleistung um eine Spende für die Eschweger Tafel baten. Mit dem beeindruckenden Ergebnis: 1400 Euro an Spenden kamen zusammen.

Der Stand, an dem die Rotarier-Damen die in der Vorweihnachtszeit besonders gefragten Mistelzweige anboten, war ständig umlagert. Die Zweige der Schmarotzerpflanze waren in den Tagen vorher von einigen Rotariern „geerntet“ worden. Beate Bartholomäus, Sprecherin der Damengruppe: „Wir unterstützen schon seit einigen Jahren mit diesem Angebot soziale Projekte wie Frauen für Frauen oder das Tierheim. In diesem Jahr wollen wir der Eschweger Tafel die Spenden überreichen, weil wir von der wertvollen Arbeit der Tafel beeindruckt sind und wir gern etwas zur Unkostentilgung beitragen wollen“.

Margot Furchert, die Leiterin der Eschweger Tafel, war erfreut über den Spendenbetrag. „Uns entstehen täglich Unkosten, die wir nur durch solche Spenden decken können. So zum Beispiel beim Einsammeln der gespendeten Lebensmittel, wenn unsere Fahrzeuge täglich bis zu 100 Kilometer zurücklegen“.         (sf)

2017: Dankeschön für 7 und 18 Jahre: Für ihr Engagement in der Eschweger Tafel dankten der Vorsitzende Jürgen Heising (li.) und Gudrun Daniel (re.) Margot Furchert (2.v.li.) und Birgit Müller (2.v.re.).                 Foto: sf

Die Sonnenschein-Kinder

Auch in diesem Jahr kamen die Kinder des Friedaer Kindergartens "Sonnenschein" in die Eschweger Tafel, um von den Eltern gespendete Lebensmittel und Spielzeug für die Kinder der Tafel zu übergeben. Der Tafel-Vorstand mit Margot Furchert und Eckhard Göller dankte den Kindern und ihren Betreuern für diese willkommenden Spenden.     sf/Foto: sf

Eine süße Spende

. . . in Form von 20 Kilogramm frisch geschleudertem Honig nahmen Margot Furchert und Eckhard Göller, Vorstandsmitglieder der Eschweger Tafel, von den Vertretern des Eschweger Imkervereines entgegen. Noch am gleichen Tag wurden die ersten Portionen in handliche Becher umgefüllt und an die Tafelkunden ausgegeben (im Bild).

Walter Krüger, im Imkerverein für die Ausbildung der Jung-Imker verantwortlich: „Diesen Honig haben unsere Jung-Imker vor wenigen Tagen geschleudert. Wir stellen ihn deshalb der Eschweger Tafel zur Verfügung, weil wir uns auf diese Weise bei der Stadt Eschwege dafür bedanken wollen, dass die dem Imkerverein ein Gelände zur Verfügung gestellt hat“.

Margot Furchert und Eckhard Göller dankten den Imkern für diese Spende: „Der Honig wird unseren Kunden, besonders den vielen Kindern, bestimmt schmecken!“

Im Bild von links: Klaus Schmidt, Walter Krüger (Imkerverein), Eckhard Göller, Margot Furchert (Tafel), Thomas Krüger (1. Vors. Imkerverein).                     sf/Foto: S. Furchert

Rotary-Club sponsert

Seit einigen Jahren sponsert der Rotary-Club Eschwege die Eschweger Tafel. So waren die Rotarier auch am Kauf des Ford-Kombi beteiligt, mit dem Tafel einige der Lebensmittel-Spenden einsammelt. Dieses Sponsoring der Rotarier, für das die Tafel sehr dankbar ist, ist jetzt auch auf Kombi zu lesen. Im Bild: Andreas Reinl und seine Ehefrau von der Reinl-Werbung in Niederhone brachten die Folie "Rotary-Club Eschwege - wir unterstützen die Eschweger Tafel" auf dem Kombi an.                                    Foto: S. Furchert

Erntedank: Vier Tonnen Lebensmittel für die Tafel

Von Siegfried Furchert

 

ESCHWEGE. Auf eine lange christliche Tradition blickt das Erntedankfest Anfang Oktober zurück, das auch im Werra-Meißner-Kreis in vielen Kirchen und Gemeinden gefeiert wird. Die Christen danken dafür, dass sie in den Sommertagen eine gute Ernte einbringen konnten und spenden etwas von ihrer Ernte für die Dankgottesdienste.

Nutznießer dieser Spenden im südlichen Werra-Meißner-Kreis ist die Eschweger Tafel, die seit vielen Jahren Obst und Gemüse einsammelt, das in den Kirchen des Kreises, zum Gottesdienst mit Blumen dekoriert, um die Altäre gelegt wird. In den letzten Jahren ist man in den Kirchen aber dazu übergegangen, neben dem Obst und Gemüse auch Lebensmittel mit längerem Haltbarkeitsdatum zu spenden, die die Tafel nicht sofort ausgeben muss und lagern kann. Ein Tafelsprecher: „In diesem Jahr durften wir rund 4000 Kilogramm an Obst, Gemüse und Lebensmitteln einsammeln!“.

Mit wieviel Engagement diese Spendenaktionen unterstützt werden, dafür ist die Gemeinde Bischhausen ein gutes Beispiel. Hier waren es wieder einmal die Konfirmanden, von Pfarrer Lecke dazu animiert, die in einer Bäckerei sogar Brot backten, das nach dem Gottesdienst von der Gemeinde verzehrt wurde. Die Konfirmanden zogen in den Tagen vor dem Erntefest auch durch die Gemeinde und sammelten Lebensmittel in vielen Formen, die in der Kirche gelagert und von dort in die Eschweger Tafel abtransportiert wurden.

Ein Sprecher des Tafel-Vorstandes: „Für die großzügigen Spenden einschließlich einiger Geldbeträge sind wir den Bischhäusern, aber auch allen anderen Gemeinden (siehe „Spendergemeinden“) sehr dankbar! Diese Spenden versetzen uns in die Lage, auch zu Zeiten eines geringeren Lebensmittelaufkommens unseren über 400 Kunden etwas Essbares zu geben!“.

Einige Zahlen von der Spendenaktion der Gemeinden für die Eschweger Tafel:

2 Fahrzeuge sammelten an drei Tagen die Lebensmittel ein, die die Einwohner für die Erntedankfest-Feiern der Kirchen in Eschwege und den Gemeinden des Kreises spendeten. Einige Gemeinden scheuten den Weg nach Eschwege nicht, lieferten die Spenden selbst ab.

10 Zentner Kartoffeln (500 Kilogramm) brachte ein großzügiger Spender aus Eltmannshausen direkt zur Eschweger Tafel in die Hindenlangstraße. Mit der Ankündigung: „Weitere werden folgen!“.

34 Gemeinden des Kreisgebietes schmückten ihre Kirchen für die Erntedankfest-Gottesdienste am 24. September und 1. Oktober mit Lebensmitteln und Gemüsen und stellten die dann der Tafel zur Verfügung. Weitere Spenden sind für den 8. Oktober angekündigt.

60 Stunden hatten rund 15 Freiwillige der Tafel an drei Tagen zu tun, um neben der normalen Tagesarbeit der Tafel an sechs Tagen der Woche, die ja weiterlaufen musste, die Lebensmittel-Spenden einzusammeln, in den Räumen der Tafel noch einmal zu sortieren und, wenn sie nicht sofort ausgegeben wurden, für ein späteres Verwendungsdatum einzulagern.

400 Kilogramm frisches Obst und Gemüse (Äpfel, Birnen, Kohl, Kürbisse, Lauch, Möhren, Trauben, Zwiebeln, Zucchini), von den Spendern zum größten Teil im eigenen Garten gezogen, sammelten die Helfer der Tafel.

600 Kilogramm Kartoffeln, rund gerechnet, transportierten die Tafelhelfer nach Eschwege. Der Tafel-Vorstand entschloss sich, den größten Teil der Kartoffeln separat an einen noch zu bestimmenden Termin an die bedürftigen und zum Empfang berechtigten Kunden auszugeben.

2500 Kilogramm an Lebensmittel mit langem Haltbarkeitsdatum, vorwiegend Konserven, Nudeln und Mehl, brachten die Tafel-Autos mit nach Eschwege. Diese Lebensmittel werden zwischengelagert und sollen vor allem dann zur Ausgabe kommen, wenn einmal nicht genügend frische Ware vorhanden ist.

 

Spendergemeinden

Eschwege: Marktkirche, Neustädter Kirche (Kindergarten).

Kreisgebiet: Abterode, Albungen, Altenburschla, Aue, Bischhausen, Burghofen, Eltmannshausen, Grebendorf, Datterode, Friemen, Grebendorf, Harmutsachsen, Hasselbach, Herleshausen, Hetzerode, Kirchhosbach, Langenhain, Markershausen, Mäckelsdorf, Niddawitzhausen, Netra, Neuerode, Niederdünzebach, Oberdünzebach, Oetmannshausen, Rambach, Rechtebach, Röhrda, Schemmern, Vierbach, Vockerode, Weißenborn.

Bild oben: Große Spendenbereitschaft in Bischhausen, wo die Tafel viele Lebensmittel abholte. - Bild unten: Eltmannshausen war eine der 34 Gemeinden, die der Tafel Lebensmittel zur Verfügung stellten.   Fotos: sf                                                                                           

Dirk Landau hilft den Tafel-Mitarbeiterinnen beim Sortieren der Waren.

Landau: "Wie ein kleiner Industriebetrieb!"

Der Landtagsabgeordnete bringt sich in die Eschweger Tafel ein

 

ESCHWEGE. Nicht nur, weil in der Landeshauptstadt Wiesbaden und im Hessischen Landtag kräftig Karneval gefeiert wurde und der CDU-Landtagsabgeordnete Dirk Landau einige freie Tage sinnvoll füllen will. „Ich möchte die wertvolle Arbeit, die die Eschweger Tafel leistet, die Tagesabläufe  einmal näher kennen lernen  und mich auch aktiv bei der Tafel einbringen“. So die Motivation von Dirk Landau, einige Tage als ehrenamtlicher Helfer bei der Tafel mitzuarbeiten.

Beim 15-jährigen Jubiläum vor zwei Jahren bekam Dirk Landau Kontakt mit der Tafel, trat ihr als Mitglied bei. Landaus Wunsch, selbst aktiv mitzuarbeiten,  konnte bei den Ausfällen von Mitarbeitern in der Grippezeit schnell erfüllt werden. An einem Tag als Helfer beim Einsammeln der gespendeten Waren, an einem weiteren beim Sortieren der Spenden und der Ausgabe an Bedürftige konnte der Landtagsabgeordnete einige Erfahrungen sammeln, was den Arbeitsumfang der Mitarbeiter betrifft.

Sein Resümee: „Das hätte ich nicht gedacht, was hier in der Tafel von den ehrenamtlichen Mitarbeitern geleistet wird. Was es da alles zu bedenken, zu organisieren und zu tun gibt, das kommt schon einem kleinen Industriebetrieb nahe.  Größten Respekt vor dem, was in dieser Tafel von den Mitarbeitern geleistet wird!“.

Die Helferinnen, mit denen Dirk Landau zusammenarbeitete, gaben das Kompliment zurück: „Landau ist ein Politiker zum Anfassen, der aber auch selbst anpackt!“. Es soll nicht der letzte Einsatz des CDU-Politikers bei der Tafel gewesen sein: „Wenn es meine anderen Aufgaben zulassen, werde ich wieder mitarbeiten!“.     (sf)

Viele Fragen mussten beantwortet werden.

Die Eschweger Tafel stellt sich vor

Gleich zweimal war die Eschweger Tafel im Meißnervorland zu Gast. Margot und Siegfried Furchert vom Tafel-Vorstand stellten die Tafel mit einer Power-Point-Präsentation in Frankenhain der Landfrauengruppe Frankershausen-Frankenhain vor. Nach dem Vortrag entspann sich noch eine rege Diskussion, in der Margot Furchert den sehr an der Arbeit interessierten Frauen noch viele Fragen beantwortete. Die Landfrauen bedankten sich mit einer Riesentasche voller Lebensmittel.

Auch beim ökomenischen Frauen-Frühstück im Abteröder Gemeindehaus waren Margot und Siegfried Furchert zu Gast. Auch hier stießen Vortrag und Power-Point-Präsentation auf großes Interesse und noch viele Fragen mussten beantwortet werden. Reaktion aus dem  Kreis der Frauen: So umfangreich und arbeitsintensiv hätten wir uns die Arbeit der Eschweger Tafel nicht vorgestellt. Die Gastgeberinnen sprachen den Wunsch aus, dass die Tafel noch lange bedürftigen Menschen helfen kann. Aus Abetrode wurde eine finanzielle Spende angekündigt.  

Foto: Die Tafel-Vorsitzende Margot Furchert musste den interessierten Frauen noch viele Fragen beantworten.                        (sf)

 

1500 Euro von den OG-Abiturienten für die Tafel

OG-Abiturienten spenden der Tafel 1500 Euro

ESCHWEGE. „Da wir sehr auf  Spenden angewiesen sind, mit denen wir fast unseren gesamten Etat und die Ausgaben bestreiten müssen, freuen wir uns sehr über ihre Spende. Denn damit können wir so manches Loch stopfen. Die Tafel und ihre Kunden sagen herzlichen Dank!“.

Die Dankesworte von Margot Furchert, der Vorsitzenden der Eschweger Tafel, die von einer Abordnung des Abitur-Jahrganges 2014 des Oberstufengymnasiums Eschwege einen symbolischen Scheck über 1500 Euro in Empfang nahm. Wenig später war der Betrag schon auf dem Tafel-Konto eingegangen.

Leonard Böhlert, der mit Anna Frieda Brockmann, Vanessa Brill und Lucas Biertümpfel den Betrag überreichte: „Dieses Geld, das für den Abi-Ball gesammelt, aber nicht vollständig gebraucht wurde, stellt der Abitur-Jahrgang der Tafel zur Verfügung“.

Das war mit den 170 Abiturienten so abgesprochen worden, die vor dem Abi-Ball zu dessen Absicherung einen Betrag auf ein Konto einzahlten und damit einverstanden waren, den Überschuss später einem guten Zweck zur Verfügung zu stellen.

Die OG-Abiturienten durften aber auch mit Unterstützung von außen rechnen. Leonard Böhlert: „Wir danken auch der Open-Flair-Leitung, der Familie Benning, der A+P-Security und allen freiwilligen Helfern für ihre Hilfe und Unterstützung“.  (sf)

 

Beim Senioren-Nachmittag in Unhausen.

Die Eschweger Tafel geht auf Reisen

Nicht, um sich ein paar schöne Stunden zu machen! Immer mehr Landfrauenvereine und kirchliche Organisationen nehmen das Angebot an, dass sie eine Abordnung der Eschweger Tafel einmal besucht und die Tafel und ihre Tätigkeit näher vorstellt.

Margot und Siegfried Furchert waren in den vergangenen Wochen bei den Landfrauen in Rechtebach, Schemmern und Jestädt und beim Senioren-Nachmittag in Unhausen-Nesselröden zu Gast, wo sie mit einer Power-Point-Präsentation den Gästen die umfangreiche Arbeit der Tafel, ihre Mitglieder, freiwilligen Helfer und Spender vorstellten.

Der Vortrag stieß in allen Orten auf reges Interesse, die Referenten musste noch viele Fragen zur täglichen Arbeit und über den Kreis der Bürger beantworten, die von der Tafel unterstützt werden. Aber auch Fragen zur aktuellen Diskussion über die Tafeln waren zu beantworten, wobei die Referenten die Vorwürfe, die Tafel würden als "willkommene Abfallentsorger einiger Märkte" energisch zurückwiesen. Diese Vorwürfe entbehrten jeglicher Grundlage, versuchten nur, die Tafeln in ein difuses Licht zu rücken.

Mit einer Spende bedankten sich einige Orte für die Vorträge. In den kommenden Wochen ist die Eschweger Tafel mit ihrer Power-Point-Präsentation in Niederdünzebach und Weißenborn zu Gast.   (sf)

Vortrag bei den Landfrauen in Schemmern

Landfrauen würdigen Arbeit der Eschweger Tafel

Eine Spende der Landfrauen für die Tafel.

BISCHHAUSEN. Mit einer spontanen Spendenaktion dankten die Landfrauen aus Bischhausen der Eschweger Tafel für ihren Besuch und eine Power-Point-Präsentation, mit der Margot und Siegfried Furchert vom Tafel-Vorstand den Landfrauen die Arbeit der Eschweger Tafel und ihr Wirken im Altkreis Eschweger näher brachten. So erfuhren die Landfrauen, dass die Tafel an drei Tagen in der Woche rund 420 bedürftige Menschen mit gespendeten Lebensmitteln versorgt, und welches Pensum die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Tafel Tag für Tag leisten. Die Vorsitzende Wilma Stange überreichte den Geldbetrag und dankte Margot Furchert für den Vortrag, der, so Wilma Stange, "uns zeigt, wie wichtig und wertvoll die Arbeit der Eschweger Tafel ist".   (sf)