Lebensmittel aus Frieda

Auch in diesem Jahr fuhr Andrea Buhlmann, Leiterin des Friedaer Kindergartens Sonnenschein, mit ihren Helferinnen und den Kindern wieder auf den Hof der Eschweger Tafel, um wie seit einigen Jahren von den Eltern der Kinder zur Verfügung gestellte Lebensmittel abzuliefern. Die Leistung des Kindergartens verfolgt mit dieser Aktion auch einen pädagogischen Zweck. Im Bild: Margot Furchert und Eckhard Göller vom Tafel-Vorstand führten die kleinen Gäste durch die Tafelräume und bedankten sich für die Lebensmittel, die noch in der Vorweihnachtszeit an die Kunden der Tafel ausgeben werden.                  sf/Foto: Tafel

 

Firma Flexil spendiert 174 Weihnachtspäckchen

ESCHWEGE. Bereits zum vierten Mal unterstützt ein Team der Eschweger Firma Flexil GmbH den Weihnachtsmann beim Bescheren von Eschweger Kinder. 174 Päckchen haben Sonja Eichenberg und ihre Kolleginnen für die Kinder der Eschweger Tafel und der Arbeiterwohlfahrt Eschwege gepackt und sie bereits den beiden Organisationen übergeben, wo sie in den nächsten Tagen verteilt werden.

„Das Team mit Tessa Poledniczek, Sophie Ludwig, Michaela Donath, Anna Katharina Schmirler und Bianca Döring hat die Geschenke für jedes Alter und Geschlecht eingekauft“, schildert Sprecherin Sonja Eichenberg das Engagement, mit dem sie und ihre Kolleginnen die Geschenke „dann für die verschiedenen Altersgruppen liebevoll verpackten und sich an dem Anblick erfreuten“, ehe sie weitergereicht wurden.

 

„Für jeden etwas dabei“

Unter den Geschenken von einem Gesamtwert von 3180 Euro sind nicht nur Spielzeug, Sportartikel und Spiele, auch Pflegeprodukte und Kosmetik, Decken und Handtücher, Stifte und Knete für die Jüngeren, Kino- und Drogerie-Gutscheine, Süßigkeiten und Power-Banks für die älteren Kinder. Sonja Eichenberg: „Für jedes Alter und Kind ist etwas dabei“.

Der Eschweger Tafel wurden 118 Geschenke im Wert von 1967,00 Euro und eine Spende von 280 Euro für den Kauf von Sanitärartikeln übergeben, der AWO Eschwege überreichte die Gruppe 56 Geschenke im Wert von 933,00 Euro. Das Geld für die Geschenke spendete auch in diesem Jahr wieder die Belegschaft der Firma Flexil GmbH, die Geschäftsleitung des Unternehmens verdoppelte den Betrag. Sonja Eichenberg: „Wir möchten uns herzlich bei den vielen Unterstützern dieser Geschenke-Aktion bedanken. Nur mit deren Hilfe war es möglich, dass wir 174 Kinder im Alter bis zu 18 Jahren eine Freude machen dürfen!“

Unterstützt wurde die Flexil-Gruppe auch durch Geldspenden der Firma Sahm GmbH und deren Belegschaft, und von Barbara Eberhardt und Freunden. Artikel und Produkte zum Verpacken stellten die Firmen DM Drogerie-Markt, Edeka Zeuch und die VR-Bank Werra-Meißner zur Verfügung. Rabatte beim Einkauf der Geschenke gewährten die Eschweger Firmen Buchhandlung Heinemann, Sport-Amman und Woolworth. Die Firma Nuxe Stuttgart stellte Pflegeprodukte zur Verfügung.

 

„Einsatz ist beispielhaft“

Große Dankbarkeit auch beim Vorstand der Eschweger Tafel. „Bereits zum vierten Mal wurden wir von Sonja Eichenberg und ihren Kolleginnen so großartig mit Geschenken für die Tafel-Kinder unterstützt“, lobten Margot Furchert und Eckhard Göller vom Tafel-Vorstand die Aktion des Flexil-Teams. Dieser Einsatz für Bedürftige sei beispielhaft und nachahmenswert.

 

Handball-Erlös: 500 Euro für die Tafel

500-Euro-Spende für die Tafel von Margret Lückert und Christian Schröder.

ESCHWEGE. Auch die Eschweger Tafel freut sich über eine Spende vom Erlös des Handball-Knallers MT Melsungen-TV Hüttenberg um den Maxi-Lückert-Pokal, der am 26. Juli in Eschwege stattfand: 500 Euro überreichten Margit Lückert und Organisator Christian Lückert an Eckhard Göller, den 2. Vorsitzenden der Eschweger Tafel, der den Überbringern herzlich dankte.

Das Handballspiel in der proppervollen OG-Halle, das an den so früh verstorbenen Maximilian Lückert erinnerte, begeisterte viele Hundert Zuschauer. Den Erlös spendeten Matthias Eisenhuth und Christian Schröder, die das Turnier in Verbindung mit der Familie Lückert organisierten, an das Elternhaus für krebskranke Kinder, an ein Kinderhospiz und auf Vorschlag von Margit Lückert, der Mutter von Maxi Lückert, die sich seit einiger Zeit in der Eschweger Tafel engagiert, auch an diese Organisation. Auch die Tafel wird die Spende für die Tafel-Kinder verwenden.

Organisator Christian Schröder: „Wir haben dem Vorschlag von Margit Lückert gern zugestimmt, da auch wir von der Tafel-Arbeit überzeugt sind“. Danach befragt, ob die Handballfreunde der Region auch im kommenden Jahr wieder mit so einem attraktiven Handballspiel rechnen können, verriet Christian Schröder nur so viel: „Es ist etwas im werden!“. (sf)

 

Erntedank: Vier Tonnen Lebensmittel für die Tafel

Von Siegfried Furchert

 

ESCHWEGE. Auf eine lange christliche Tradition blickt das Erntedankfest Anfang Oktober zurück, das auch im Werra-Meißner-Kreis in vielen Kirchen und Gemeinden gefeiert wird. Die Christen danken dafür, dass sie in den Sommertagen eine gute Ernte einbringen konnten und spenden etwas von ihrer Ernte für die Dankgottesdienste.

Nutznießer dieser Spenden im südlichen Werra-Meißner-Kreis ist die Eschweger Tafel, die seit vielen Jahren Obst und Gemüse einsammelt, das in den Kirchen des Kreises, zum Gottesdienst mit Blumen dekoriert, um die Altäre gelegt wird. In den letzten Jahren ist man in den Kirchen aber dazu übergegangen, neben dem Obst und Gemüse auch Lebensmittel mit längerem Haltbarkeitsdatum zu spenden, die die Tafel nicht sofort ausgeben muss und lagern kann. Ein Tafelsprecher: „In diesem Jahr durften wir rund 4000 Kilogramm an Obst, Gemüse und Lebensmitteln einsammeln!“.

Mit wieviel Engagement diese Spendenaktionen unterstützt werden, dafür ist die Gemeinde Bischhausen ein gutes Beispiel. Hier waren es wieder einmal die Konfirmanden, von Pfarrer Lecke dazu animiert, die in einer Bäckerei sogar Brot backten, das nach dem Gottesdienst von der Gemeinde verzehrt wurde. Die Konfirmanden zogen in den Tagen vor dem Erntefest auch durch die Gemeinde und sammelten Lebensmittel in vielen Formen, die in der Kirche gelagert und von dort in die Eschweger Tafel abtransportiert wurden.

Ein Sprecher des Tafel-Vorstandes: „Für die großzügigen Spenden einschließlich einiger Geldbeträge sind wir den Bischhäusern, aber auch allen anderen Gemeinden (siehe „Spendergemeinden“) sehr dankbar! Diese Spenden versetzen uns in die Lage, auch zu Zeiten eines geringeren Lebensmittelaufkommens unseren über 400 Kunden etwas Essbares zu geben!“.

Einige Zahlen von der Spendenaktion der Gemeinden für die Eschweger Tafel:

2 Fahrzeuge sammelten an drei Tagen die Lebensmittel ein, die die Einwohner für die Erntedankfest-Feiern der Kirchen in Eschwege und den Gemeinden des Kreises spendeten. Einige Gemeinden scheuten den Weg nach Eschwege nicht, lieferten die Spenden selbst ab.

10 Zentner Kartoffeln (500 Kilogramm) brachte ein großzügiger Spender aus Eltmannshausen direkt zur Eschweger Tafel in die Hindenlangstraße. Mit der Ankündigung: „Weitere werden folgen!“.

34 Gemeinden des Kreisgebietes schmückten ihre Kirchen für die Erntedankfest-Gottesdienste am 24. September und 1. Oktober mit Lebensmitteln und Gemüsen und stellten die dann der Tafel zur Verfügung. Weitere Spenden sind für den 8. Oktober angekündigt.

60 Stunden hatten rund 15 Freiwillige der Tafel an drei Tagen zu tun, um neben der normalen Tagesarbeit der Tafel an sechs Tagen der Woche, die ja weiterlaufen musste, die Lebensmittel-Spenden einzusammeln, in den Räumen der Tafel noch einmal zu sortieren und, wenn sie nicht sofort ausgegeben wurden, für ein späteres Verwendungsdatum einzulagern.

400 Kilogramm frisches Obst und Gemüse (Äpfel, Birnen, Kohl, Kürbisse, Lauch, Möhren, Trauben, Zwiebeln, Zucchini), von den Spendern zum größten Teil im eigenen Garten gezogen, sammelten die Helfer der Tafel.

600 Kilogramm Kartoffeln, rund gerechnet, transportierten die Tafelhelfer nach Eschwege. Der Tafel-Vorstand entschloss sich, den größten Teil der Kartoffeln separat an einen noch zu bestimmenden Termin an die bedürftigen und zum Empfang berechtigten Kunden auszugeben.

2500 Kilogramm an Lebensmittel mit langem Haltbarkeitsdatum, vorwiegend Konserven, Nudeln und Mehl, brachten die Tafel-Autos mit nach Eschwege. Diese Lebensmittel werden zwischengelagert und sollen vor allem dann zur Ausgabe kommen, wenn einmal nicht genügend frische Ware vorhanden ist.

 

Spendergemeinden

Eschwege: Marktkirche, Neustädter Kirche (Kindergarten).

Kreisgebiet: Abterode, Albungen, Altenburschla, Aue, Bischhausen, Burghofen, Eltmannshausen, Grebendorf, Datterode, Friemen, Grebendorf, Harmutsachsen, Hasselbach, Herleshausen, Hetzerode, Kirchhosbach, Langenhain, Markershausen, Mäckelsdorf, Niddawitzhausen, Netra, Neuerode, Niederdünzebach, Oberdünzebach, Oetmannshausen, Rambach, Rechtebach, Röhrda, Schemmern, Vierbach, Vockerode, Weißenborn.

Bild oben: Große Spendenbereitschaft in Bischhausen, wo die Tafel viele Lebensmittel abholte. - Bild unten: Eltmannshausen war eine der 34 Gemeinden, die der Tafel Lebensmittel zur Verfügung stellten.   Fotos: sf                                                                                           

Dirk Landau hilft den Tafel-Mitarbeiterinnen beim Sortieren der Waren.

Landau: "Wie ein kleiner Industriebetrieb!"

Der Landtagsabgeordnete bringt sich in die Eschweger Tafel ein

 

ESCHWEGE. Nicht nur, weil in der Landeshauptstadt Wiesbaden und im Hessischen Landtag kräftig Karneval gefeiert wurde und der CDU-Landtagsabgeordnete Dirk Landau einige freie Tage sinnvoll füllen will. „Ich möchte die wertvolle Arbeit, die die Eschweger Tafel leistet, die Tagesabläufe  einmal näher kennen lernen  und mich auch aktiv bei der Tafel einbringen“. So die Motivation von Dirk Landau, einige Tage als ehrenamtlicher Helfer bei der Tafel mitzuarbeiten.

Beim 15-jährigen Jubiläum vor zwei Jahren bekam Dirk Landau Kontakt mit der Tafel, trat ihr als Mitglied bei. Landaus Wunsch, selbst aktiv mitzuarbeiten,  konnte bei den Ausfällen von Mitarbeitern in der Grippezeit schnell erfüllt werden. An einem Tag als Helfer beim Einsammeln der gespendeten Waren, an einem weiteren beim Sortieren der Spenden und der Ausgabe an Bedürftige konnte der Landtagsabgeordnete einige Erfahrungen sammeln, was den Arbeitsumfang der Mitarbeiter betrifft.

Sein Resümee: „Das hätte ich nicht gedacht, was hier in der Tafel von den ehrenamtlichen Mitarbeitern geleistet wird. Was es da alles zu bedenken, zu organisieren und zu tun gibt, das kommt schon einem kleinen Industriebetrieb nahe.  Größten Respekt vor dem, was in dieser Tafel von den Mitarbeitern geleistet wird!“.

Die Helferinnen, mit denen Dirk Landau zusammenarbeitete, gaben das Kompliment zurück: „Landau ist ein Politiker zum Anfassen, der aber auch selbst anpackt!“. Es soll nicht der letzte Einsatz des CDU-Politikers bei der Tafel gewesen sein: „Wenn es meine anderen Aufgaben zulassen, werde ich wieder mitarbeiten!“.     (sf)

1500 Euro von den OG-Abiturienten für die Tafel

OG-Abiturienten spenden der Tafel 1500 Euro

ESCHWEGE. „Da wir sehr auf  Spenden angewiesen sind, mit denen wir fast unseren gesamten Etat und die Ausgaben bestreiten müssen, freuen wir uns sehr über ihre Spende. Denn damit können wir so manches Loch stopfen. Die Tafel und ihre Kunden sagen herzlichen Dank!“.

Die Dankesworte von Margot Furchert, der Vorsitzenden der Eschweger Tafel, die von einer Abordnung des Abitur-Jahrganges 2014 des Oberstufengymnasiums Eschwege einen symbolischen Scheck über 1500 Euro in Empfang nahm. Wenig später war der Betrag schon auf dem Tafel-Konto eingegangen.

Leonard Böhlert, der mit Anna Frieda Brockmann, Vanessa Brill und Lucas Biertümpfel den Betrag überreichte: „Dieses Geld, das für den Abi-Ball gesammelt, aber nicht vollständig gebraucht wurde, stellt der Abitur-Jahrgang der Tafel zur Verfügung“.

Das war mit den 170 Abiturienten so abgesprochen worden, die vor dem Abi-Ball zu dessen Absicherung einen Betrag auf ein Konto einzahlten und damit einverstanden waren, den Überschuss später einem guten Zweck zur Verfügung zu stellen.

Die OG-Abiturienten durften aber auch mit Unterstützung von außen rechnen. Leonard Böhlert: „Wir danken auch der Open-Flair-Leitung, der Familie Benning, der A+P-Security und allen freiwilligen Helfern für ihre Hilfe und Unterstützung“.  (sf)

 

Beim Senioren-Nachmittag in Unhausen.

Die Eschweger Tafel geht auf Reisen

Nicht, um sich ein paar schöne Stunden zu machen! Immer mehr Landfrauenvereine und kirchliche Organisationen nehmen das Angebot an, dass sie eine Abordnung der Eschweger Tafel einmal besucht und die Tafel und ihre Tätigkeit näher vorstellt.

Margot und Siegfried Furchert waren in den vergangenen Wochen bei den Landfrauen in Rechtebach, Schemmern und Jestädt und beim Senioren-Nachmittag in Unhausen-Nesselröden zu Gast, wo sie mit einer Power-Point-Präsentation den Gästen die umfangreiche Arbeit der Tafel, ihre Mitglieder, freiwilligen Helfer und Spender vorstellten.

Der Vortrag stieß in allen Orten auf reges Interesse, die Referenten musste noch viele Fragen zur täglichen Arbeit und über den Kreis der Bürger beantworten, die von der Tafel unterstützt werden. Aber auch Fragen zur aktuellen Diskussion über die Tafeln waren zu beantworten, wobei die Referenten die Vorwürfe, die Tafel würden als "willkommene Abfallentsorger einiger Märkte" energisch zurückwiesen. Diese Vorwürfe entbehrten jeglicher Grundlage, versuchten nur, die Tafeln in ein difuses Licht zu rücken.

Mit einer Spende bedankten sich einige Orte für die Vorträge. In den kommenden Wochen ist die Eschweger Tafel mit ihrer Power-Point-Präsentation in Niederdünzebach und Weißenborn zu Gast.   (sf)

Vortrag bei den Landfrauen in Schemmern

Landfrauen würdigen Arbeit der Eschweger Tafel

BISCHHAUSEN. Mit einer spontanen Spendenaktion dankten die Landfrauen aus Bischhausen der Eschweger Tafel für ihren Besuch und eine Power-Point-Präsentation, mit der Margot und Siegfried Furchert vom Tafel-Vorstand den Landfrauen die Arbeit der Eschweger Tafel und ihr Wirken im Altkreis Eschweger näher brachten. So erfuhren die Landfrauen, dass die Tafel an drei Tagen in der Woche rund 420 bedürftige Menschen mit gespendeten Lebensmitteln versorgt, und welches Pensum die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Tafel Tag für Tag leisten. Die Vorsitzende Wilma Stange überreichte den Geldbetrag und dankte Margot Furchert für den Vortrag, der, so Wilma Stange, "uns zeigt, wie wichtig und wertvoll die Arbeit der Eschweger Tafel ist".   (sf)