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25 Jahre Eschweger Tafel

Zur Feier "25 Jahre Eschweger Tafel" in den Tafel-Räumen begrüßte am 7. Okt. der Vorsitzend Hans Liese zahlreiche Gäste, die der Tafel gratulierten, Spenden  und Urkunden überreichten und der Tafel und ihren Mitarbeitern für ihr jahrelanges Engagement dankten. Sogar Andreas Steppuhn, Vorsitzender der Tafel Deutschland, war nach Eschwege gekommen, gratulierte. Dankesworte auch von der Landrätin Nicole Rathgeber, Bürgermeister Alexander Heppe und Dekan Ralph Beyer. Die Politik war vertreten durch die Abgeordneten Michael Roth, Hans John und Felix Martin. Eine Geldspende überreichte auch der Lions-Club Eschwege. Die Gäste versprachen, die Eschweger Tafel auch in Zukunft zu unterstützen. - Mehr über die 25-Jahr-Feier der Tafel in den unten abgebildeten Artikeln der Werra-Rundschau, die ausführlich über die Feier berichtete.

Landrätin Rathgeber hilft bei der Ausgabe

Einen Kurzbesuch bei der Eschweger Tafel hatte Landrätin Nicole Rathgeber bereits hinter sich. Der weckte ihr Interesse, sich noch ausführlicher über die Abläufe bei der Lebensmittel-Ausgabe und das Vereinsleben der Tafel zu informieren, sich selbst einmal in den Dienst der guten Sache zu stellen und bei der Ausgabe mitzuhelfen.

Gesagt getan. Vom Vorsitzenden Hans Liese begrüßt, der die Landrätin ausführlich über die Abläufe in der Tafel informierte,, band sich die Landrätin die blaue Tafelschürze um und trat hinter die Tresen, um die ehrenamtlichen Helferinnen bei der Ausgabe zu unterstützen. Fast zwei Stunden dauerte der Einsatz und so manches Brot oder andere Lebensmittel wanderten in die Taschen der runden 50 Kunden, die an diesem Ausgabetag in die Tafel kamen.
Über ihre Eindrücke befragt, sparte die Landrätin nicht mit Lob und Anerkennung für die Arbeit der Tafel. Ihr imponiere besonders, dass „sich bei ständig steigender Kundenzahl viele  ehrenamtliche Helfer bereit erklären, ihre Freizeit zu opfern und für die Tafel zu arbeiten. Ohne diese Helfer läuft nichts und für diesen Einsatz muss man ihnen danken“. Die Landrätin fasste ihre Eindrücke so zusammen: „Ohne die Tafel wäre Eschwege ärmer“.
Die Landrätin war auch der Meinung, dass den auf Spenden angewiesenen Tafeln von höherer Ebene, den Ländern, geholfen werden müsse, wenn sie finanzielle Hilfe nötig haben. An  die heimischen Märkte und Geschäfte appellierte die Landrätin, „noch brauchbare Lebensmittel nicht zu vernichten, sondern die Tafel weiter zu unterstützen“.

Unser Foto: Auch ein Lächeln gehörte dazu, als die Landrätin Nicole Rathgeber (links) mit den ehrenamtlichen Helferinnen den Kunden die Lebensmittel überreichte.        Foto: Siegfried Furchert

700 Kilogramm Lebensmittel gerettet

Von Siegfried Furchert

 

ESCHWEGE.  „Zu gut für die Tonne“ – das Motto, mit dem die Gruppe Foodshering arbeitet und damit auch die Besucher des Open Flair in Eschwege ansprach. Die Gruppe sammelte von den abreisenden Fans des Open Flair rund 700 Kilogramm Lebensmittel, die sonst vielleicht in der Tonne gelandet wären, und stellten sie der Eschweger Tafel zur Verfügung (Bilder oben).
Food Shering kommt schon seit 2018 nach Eschwege, um beim Open Flair wie bei vielen anderen Veranstaltungen dieser Art noch brauchbare Lebensmittel vor der Vernichtung zu retten und arbeitet seitdem erfolgreich mit der Tafel zusammen. 15 junge Frauen und Männer waren es in diesem Jahr, die im OF-Gelände die Lebensmittel aller Art und Pfand-Flaschen und -Dosen sammelten und der Tafel übergaben.
Der Tafel-Vorsitzende Hans Liese dankte für zwei Wagenladungen brauchbarer Lebensmittel: „Die Eschweger Tafel sagt allen Spendern und den Spendensammlern von Foodshering Dankeschön!“. Die gespendeten Waren werden in der nächsten Zeit an die stark gestiegene Zahl von Kunden ausgegeben.
Es wurden gesammelt: 500 kg Lebensmittel in Dosen (Suppen, Ravioli), 80 kg Nudeln, Fertigsuppen, Backwaren, 100 kg Obst, Gemüse, 20 kg alkoholfreie Getränke. Insgesamt waren es weniger Waren als 2022. Foodshering und die Tafel führen das darauf zurück, dass immer mehr Festivalbesucher mit Wohnmobilen nach Eschwege kommen, die nicht benötigte Lebensmittel wieder mitnehmen.

Die jungen Helfer von Foodshering, unter Federführungvon Lisa Ulich und Lisa Görlich, kamen aus dem gesamten Bundesgebiet nach Eschwege. Für Jenny aus Renda und Steffen aus Hoheneiche war die Anfahrt allerdings nicht weit. Da hatten Nina aus Berlin, Ricarda aus Krefeld, Max aus Dülmen und Lukas aus Stuttgart doch mehr Kilometer zurück zu legen. Lea Schultenkämper aus Halle/Saale über das Ergebnis ihrer Tätigkeit: „Wir freuen uns alle sehr, dass wir so viele gute Lebensmittel der Eschweger Tafel übergeben konnten“.        

Am Girls Day bei der Tafel geholfen

Am Girls Day besuchte die Landrätin Nicole Rathgeber mit der Schülerin Luise Klenke die Eschweger Tafel. Die Landrätin und Schülerin wollten den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen der Tafel nicht nur bei der Arbeit über die Schulter schauen, sie halfen auch bei der Vorsortierung und Prüfung der gesammelten Waren mit. Tafelmitarbeiterin Doro Neusüß wies die beiden „neuen Mitarbeiterinnen“ in die wichtigen Sortierarbeiten bei von den Fahrern eingesammelten Lebensmitteln ein. Mit der Landrätin wurde auch noch ein Folgebesuch vereinbart, die sich auch über die Arbeiten bei der späteren Warenausgabe an die Kundinnen und Kunden informieren will. – Im Bild (von links) die drei Tafelmitarbeiterinnen Gerlinde Mench, Marion Axt und Doro Neusüß, Schülerin Luise Klenke und  Landrätin Nicole Rathgeber.

Die Tafel macht weiter   And. Briske 2. Vorsitzender

ESCHWEGE.  In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung der Eschweger Tafel zog der Vorsitzende Hans Liese Bilanz über die Arbeit der Tafel im vergangenen Jahr. Liese betonte, dass trotz weiterer Zunahme von Kunden und steigender Belastung der ehrenamtlichen Helfer „die Tafel weitermacht“.

Bei einer Ergänzungswahl wurde Andreas Brieske (Foto oben links) zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Der in Meißner-Abterode wohnende Andreas Brieske übernahm das Amt des verstorbenen Eckhard Göller, an den in einer Schweigeminute erinnert wurde. Brieske ist seit November 2021 Mitglied der Tafel, war beruflich im Einzelhandel beschäftigt. Brieskes Motivation: „Ich möchte der Tafel helfen, deren Arbeit ich sehr schätze“. Der neue 2. Vorsitzende will aber auch im Ruhestand „den Kontakt zu anderen Menschen nicht abreißen lassen“.

In seinem Bilanzbericht betonte der Vorsitzende Hans Liese, dass die Zunahme von Kunden aus Kriegsgebieten, aber auch deutschen Bürgern, die Tafeln immer stärker belaste. Ein Grund sei die Steigerung der Lebenshaltungskosten, aber auch schwankende Lebensmittelspenden der Discounter. Liese: „Aber solange wir in unserem Einzugsgebiet genügend Waren einsammeln können, und solange wir unsere ehrenamtlichen Helfer nicht noch stärker als zur Zeit belasten müssen, solange machen wir mit unserer Arbeit weiter und helfen gerne“. Leider, so Hans Liese, sei es bei der Ausgabe auch schon zu respektlosem Verhalten von Kunden gekommen, die unerfüllbare Forderungen stellten. Dem müsse man energisch entgegentreten.

 

O Großzügige Unterstützer

Hans Liese dankte in seinem Bericht allen, die in 2022 trotz Pandemie und weiterer Flüchtlingsströmen durch Spenden und ehrenamtliche Tätigkeit mithalfen, dass die Eschweger Tafel ihre Arbeit verrichten konnte. Hans Liese dankte den die Tafel großzügig unterstützenden Organisationen aus der Region wie der Sparkasse Werra-Meißner, der VR Bank Mitte, den Rotariern und Lions. In Corona-Zeiten habe man aber auch auf Unterstützung vom Land Hessen und der Stadt Eschwege zählen können.

Der Vorsitzende erinnerte daran, dass auch aus der Bevölkerung, von Privatpersonen, Schulen, Kindergärten und Vereinen Spenden eingingen. Mit der Bitte, dafür dringend benötigte Lebensmittel zu kaufen und sie an die Kunden zu verteilen. Damit weichen die Tafeln von der üblichen Verfahrensweise ab, nur gespendete Lebensmittel auszugeben. Der Kauf wird aber von der Tafelführung Deutschland toleriert.

Von der Eschweger Tafel wurden aber auch einige Sonderaktionen von Sponsoren umgesetzt. So die Ausgabe von Schulrucksäcken an Tafelkinder (Amazon), ein Weihnachtsessen für Tafelkinder (Lions Eschwege), die Ausgabe von Weihnachtsgeschenken an Kinder (Rotary-Club), eine Gutschein-Aktion (Firma Fernco) und ein Schwimmkurs für Tafelkinder, den die Firma Suet und die Familie Knolle unterstützt.

Rund 2900 Kilogramm Lebensmittel für die Tafel sind nach dem Erntedankfest in fast allen Kirchengemeinden des Altkreises Eschwege gesammelt worden. Der Veranstalter des Open flair stellte 1500 Kilo Lebensmittel zur Verfügung und die Rewe-Aktion war mit 500 Lebensmitteltüten sehr erfolgreich. Der Vorstand der Tafel hofft, dass sie auch in Zukunft unterstützt wird.

 

 

O 50 Personen sind tätig

Erfreulich sei, so der Vorsitzende Hans Liese, dass 2022 zehn neue ehrenamtliche Mitarbeiter/Innen für alle Arbeitsbereiche innerhalb der Tafel gewonnen wurden, so dass zur Zeit 48 ehrenamtliche Kräfte und zwei sozialversicherungspflichtige Teilzeitkräfte in der Tafel tätig sind.

Aktuell sind 297 Haushalte mit 400 Erwachsenen und 276 Kindern bei der Tafel registriert. Davon sind über 50 Prozent Menschen mit Migrationshintergrund, 123 Familien sind Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine, die größte Abholergruppe. Wegen der gestiegenen Zahl der Abholer hat die Tafel auch eine neue Regelung eingeführt, gibt die Lebensmittel nur noch im 14-tägigen Rhythmus für die Abholer aus, so wie es in vielen anderen deutschen Tafeln schon länger üblich ist. Diese Regelung, so Liese, hat sich auch in Eschwege bewährt.

Aber auch den ehrenamtlichen Kräften der Tafel teilte der Vorsitzende Liese Erfreuliches mit: Da die Umzugs-Einweihungsfeier in die aktuellen Räume des ehemaligen Jantz-Marktes in der Neustadt (Grüner Weg) wegen der Corona-Pandemie immer wieder  verschoben werden mussten, die Eschweger Tafel aber 2023 ihr 25-jähriges Jubiläum feiert, ist für den September 2023 eine Jubiläumsfeier geplant.       Siegfried Furcchert

 

GESUNDHEIT UND ALLES GUTE FÜR 2023 wünschen der Vorstand und die Mitglieder der Eschweger Tafel ihren Unterstützern, Firmen und Märkten. Ihre Hilfe macht es möglich, notleidenden Menschen zu helfen!

Schwimmunterricht für   Kinder der Tafel

Kinder aus Syrien, dem Irak, der Ukraine und Deutschland lernen jetzt auf Initiative der Eschweger Tafel in einem Kurs im Espadabad Schimmen. Diesen Kurs plante die Tafel schon einige Zeit. In der DLRG-Ortsgruppe Eschwege-Wanfried und dem Sponsor, der Firma Suet, fand die Tafel Partner, den Plan in die Tat umzusetzen. Hans Liese, Vorsitzender der Tafel, dankte der Ortsgruppe und der Firma Suet für ihr Engagement. Da die Kinder jetzt alle Mitglieder in der DLTG-Ortsgruppe sind, können sie künftig auch weitere Schwimmabzeichen erwerben. - Unser Foto oben: Den Kindern machte der Unterricht großen Spaß, als sie sich an das nasse Element gewöhnt hatten.   Foto: S. Furchert

Rotarier erfüllen Wünsche vieler Tafel-Kinder

DIE ESCHWEGER ROTARIER bereiteten 35 Kindern von 6 bis 10 Jahren, deren Eltern Kunden der Eschweger Tafel sind, eine besondere Weihnachtsfreude: Sie erfüllten den Kindern Wünsche im Wert von bis zu 25 Euro, die die vorher bei der Eschweger Tafel angemeldet hatten. Die Rotarier erwarben die Gegenstände im Gesamtwert von fast 1000 Euro vom ferngsteuerten Spiel-Auto bis zum Basketball, Rucksack für die Schule und Winterschuhen, die sie dann in der Tafel in Empfang nahmen. Die Kinder verließen die Tafelräume mit strahlender Mine. Die Tafel dankte den Rotariern für die etwas andere Hilfsaktion, die sehr gut ankam. - Im Foto oben: Rainer Fröhlich (links) von den Rotarier brachte eine ganze Autoladung mit Geschenken zur Tafel, die die Tafel-Mitarbeiterinnen Marianne Meister und Annette Stöhr in Empfang nahmen.   

Neunte Spende von Fernco

FERNCO CHRISTMAS CHILDREN CHARITY - Auch in diesem Jahr freut sich die Eschweger Tafel über eine Spende der Eschweger Firma Fernco (früher Flexseal) von 2140 Euro. Es ist die neunte Spende dieser Firma an die Tafel, die die Spende für Gutscheine nutzt, die als Weihnachtsgeschenke an bedürftige Kinder der Tafel ausgegeben werden. So wie es das Motto der Spendenaktion von Fernco vorsieht. Der Gesamtbetrag von 3600 Euro wurde von den Mitarbeitern der Firmen Fernco und Sahm gesammelt und von den Firmenleitungen aufgestockt. Weitere Spendenempfänger waren das Eschweger Tierheim und der Kindergarten Grebendorf. - Foto unten: Fernco-Geschäftsleiter Michael Penalver Giar (rechts) und Sonja Eichenberg (Fernco, 2. v.li.) bei der Spendenübergabe: "Wir freuen uns, dass wir mit dem Geld Gutes unterstützen können!".  Foto: WR

BGS-Schüler helfen Tafel

Zu den Spendern, die die Eschweger Tafel mit Lebensmitteln unterstützen, gehört sei dem 6. Dezember auch die Brüder-Grimm-Schule Eschwege. Am Nikolaus-Tag durften wir 350 kg Lebensmittel abholen, die von den Schülerinnen und Schülern der Klassen 5 bis 7 gesammelt und in eigens in der Klasse 8 gebauten Holzkisten der Tafel übergeben wurden. Diese Kisten wurden von der Tafel geleert, denn sie blieben in der Schule, die diese Aktion im kommenden Jahr wiederholen und dabei noch mehr Klassen einbinden will. Initiatoren der Sammelaktion sind Förderstufenleiter Heiko Striening ("Wir wollen der Eschweger Tafel dabei helfen, Menschen zu versorgen") und Hauptschulzweigleiter Sven Zuber ("Etwas Nachhaltiges für notleidende Menschen tun"). Beide hatten mit den Schülern auch über die ehrenamtliche Arbeit der Eschweger Tafel gesprochen. Den Dank der Tafel an alle Beteiligten überbrachte der Tafel-Vorsitzende Hans Liese. - Im Bild oben die Vertreter der Schulklassen und die beiden Initiatoren Sven Zuber und Heiko Striening (vorn mit Tafel-Transparent). 

SO BERICHTETE DIE WERRA-RUNDSCHAU über die Spendenaktion der Kirchen des Kreises anläßlich des Erntedankfestes 2022. Die Eschweger Tafel dankt allen, die sich an der Aktion beteiligt und gespendet haben. Damit können wir vielen Bedürftigen helfen!

Montag-Team der Tafel

Was wäre die Eschweger Tafel ohne ihre ehrenamtlichen Helfer? Sie werden unbedingt gebraucht, um die über 200 Familien mit riund 400 Menschen mit den gespendeten Waren zu versorgen. Die Helferinnen und Helfer opfern bei ihren Einsätzen viele Stunden ihrer Freizeit -sie haben es verdient, sie einmal im Bild vorzustellen. Wir beginnen mit dem Montag-Team, das sich hier an der Tafel-Ausgabe präsentiert: Von links: Josef Salloum, Michael Fernau, Gudrun Daniel, Christa Zeich, Dagmar Messelis, Anni Weber, Gerdi Baumgard, Margit Lückert und Andreas Briske. Zum Team gehören noch Christa Gries und Gaby Burhgagen. - In Kürze folgen das Mittwoch- und Freitag-Team sowie der Fahrer-Trupp.   (sf)

Das Mittwoch-Team

 Dreimal in der Woche gibt die Eschweger Tafel gespendete Waren an Bedürftige aus. Wir stellen heute nach dem Montags- das Mittwochs-Team vor, das die von den Fahrern gesammelten und gespendeten Waren sortiert und dann an die Kunden ausgibt. An ihrem Arbeitstag sind die freiwilligen Helferinnen bis zu sechs Stunden tätig. - Im Bild von links Margret Streitenberger, Margret Güntheroth-Liese, Gaby Stöcklein, Christina Etzroth-Rempeters, Ursel Böttner, Roswitha Krüger, Liane Nadrowski und Margot Furchert. Zum Team gehören noch Angelika und Peter Limpke.

Das Freitag-Team

Das Tafel-Team, das am Freitag die gespendeten Waren sortiert und an die Bedürftigen ausgibt: Von links Hand Liese (Tafel-Vorsitzender), Marianne Meister, Christine Dietz, Annette Stöhr, Lisa Triller, Christine Kasischke, Andreas Briske, und Marle Quade. Zum Team gehören auch noch Jutta Vaupel, Monika Schäfer und Hans Giller.                                                Fotos: S. Furchert

Wir danken Eckhard Göller

„An einem besonderen Tag und besonderen Ort denken wir an den besonderen Menschen“ – die Worte der Rednerin bei der Trauer- und Abschiedsfeier am Frau-Holle-Teich für den im Alter von 71 Jahren verstorbenen Dr. Eckhard Göller. Die Familie hatte Nachbarn, Freunde, ehemalige Kollegen und Mitarbeiter der Eschweger Tafel auf den Meißner eingeladen, um sich von Eckhard Göller zu verabschieden, dessen Urne in Göllers Heimat im Ruheforst Mittelmosel-Lieser beigesetzt wird.

Dr. Eckhard Göller war nach seinem Eintritt in den Ruhestand 2015 als ehrenamtlicher Mitarbeiter in der Eschweger Tafel aktiv, wo er als 2. Vorsitzender im Vorstand wertvolle Arbeit leistete. „Eckhard war wegen seines ruhigen und ausgleichenden Wesens ein sehr beliebter Mitarbeiter“, die Worte des 1. Vorsitzende Hans Liese. Trotz seiner schweren Erkrankung führte Eckhard Göller bis in die letzten Wochen vor seinem Ableben, gewissenhaft und verantwortlich wie eh und je, seine ehrenamtliche Tätigkeit aus. Traurig nehmen die Tafelmitarbeiter und Mitarbeiterinnen mit der Familie Abschied von ihm, danken ihm für seine gute Arbeit. Sie werden sein Andenken in Ehren halten.     (sf)

Die Stadt hilft der Tafel

Bürgermeister Alexander Heppe (links) und Dezernatsleiter Jörn Engler (rechts) sicherten dem Tafel-Vorstand finanzielle Hilfe zu. Mit einem namhaften Betrag wird die Stadt den Kauf von Lebensmitteln untersützen, die an die bisherigen Kunden und Flüchtlinge ausgegeben werden.

 

 

Auch die Eschweger Tafel, die Woche für Woche über 400 bedürftige Kunden unterstützt, ist froh, dass sie zusätzlich auch einigen der Flüchtlinge, die in den W-M-Kreis kommen, mit ihr zur Verfügung stehenden Nahrungsmitteln helfen kann. Zur Zeit sind das 30 in der Tafel registrierte Flüchtlings-Familien. Die Hilfe ist aber nur möglich, weil die Tafel von einigen Spendern großzügig unterstützt wird. War das vor einigen Tagen die Familie Gölitz aus Germerode, durften wir jetzt vom Gutshof Wicke in Jestädt, der die Tafel schon in der Vergangenheit mehrfach unterstützte, eine große Ladung von Speisekartoffeln entgegennehmen, die Herbert Wicke selbst im Tafel-Fahrzeug verstaute (unser Foto). Dafür danken wir den Wickes ganz herzlich. Diese Spenden und weitere wie vom Eierhof Nennewitz werden schon in wenigen Tagen an die Tafelkunden und Flüchtlingsfamilien verteilt.

Die ehrenamtlichen Teams der Eschweger Tafel

Rund 30 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind es, die sich in der Eschweger Tafel engagieren - im Vorstand und von Montag bis Freitag in der täglichen Arbeit, die mit dem Einsammeln der gespendeten Waren beginnt und der Ausgabe an bedürftige Familien und Bürger endet. Dabei sind die ehrenamtlichen Mitarbeiter bis zu fünf Stunden täglich im Einsatz.

Die Eschweger Tafel stellt hier in regelmäßiger Folge sein ehrenamtliche Team vor.

Wir beginnen mit den Mitarbeitern, die an fünf Tagen in der Woche von Märkten und Geschäften die gespendeten Waren abholen und sie in die Tafel bringen, wo sie dann ausgegeben werden. 

Im Bild oben: Josef Salloum und Peter Mähler, darunter Wolfgang Milack und Hans-Peter Kohlus. Im 3. Foto: Hartmut Eichmann und Siegfried Furchert nach der Tour in die Bäckereien von Eschwege und Heldra.

                                                      

Danke für eure Mitarbeit!

Die Eschweger Tafel bedankt sich bei allen Spendern, Firmen, Geschäften und Unternehmen für die Hilfe und Unterstützung in 2021, ohne die unsere Arbeit nicht möglich gewesen wäre. Der Vorstand und alle Mitarbeiter hoffen auch in 2022 auf diese Unterstützung und wünschen frohe Festtage und ein gesundes neues Jahr. Dieser Dankesgruß erreicht Sie von einem besonderen Ort: Von der Statue der Theophanu vor der Eschweger Marktkirche. Die um 959 geborene Gattin von Otto II wollte schon damals "den Menschen Freude schenken". Das will auch die Eschweger Tafel mit ihrer Arbeit im neuen Jahr.

Danke Stefan Reuß!

Seit vielen Jahren unterstützt der am Jahresende aus dem Amt scheidende Landrat Stefan Reuß die Eschweger Tafel nicht nur durch Spenden, er übernahm auch Schirmherrschaften für Tafel-Aktionen und war Ansprechpartner, der half, wo er helfen konnte. Dafür bedankte sich die Eschweger Tafel bei Stefan Reuß. Die Vorstandsmitglieder Hans Liese und Siegfried Furchert dankten Reuß für die Hilfebereitschaft und überreichten im Namen aller Mitglieder ein gerahmtes Foto der Tafel-Mitglieder (im Bild oben) und einige heimische Produkte, über die sich Stefan Reuß sehr freute. Er kommentierte: "Das habe ich gern getan, die Tafel und ihre Arbeit zu unterstützen!". Für die berufliche Zukunft wünscht die Eschweger Tafel Stefan Reuß viel Erfolg!

Politiker besuchen Tafel

 Die Einladung der Eschweger Tafel, die seit einigen Monaten bezogenen neuen Ausgaberäume am Grünen Weg in der Eschweger Neustadt kennen zu lernen, wurde von Politikern der Stadt und des Kreises gern angenommen.Der Tafel-Vorstand begrüßte Bürgermeister Alexander Heppe, die Landtagsabgeordneten Karina Fissmann und Knut John, Kreisausschussmitglied Karl-Heinz Schäfer (vertrat Landrat Stefan Reuß) und den Stadtverordneten Markus Claus (vertrat Michael Roth). Die Vorsitzenden Hans Liese und Eckhard Göller stellten ihren Gästen die Strukturen der Tafel, den Arbeitsablauf und -umfang und den Kundenkreis vor. Bei einem Rundgang lernten die Gäste aber auch die neuen Räume kennen. Die Gäste waren beeindruckt vom Umfang der Arbeit, den die Eschweger Tafel für über 400 Kunden an fünf Tagen in der Woche verrichtet. Das brachten sie auch in ihren kurzen Ansprachen zum Ausdruck, wobei sie auch Unterstützung der Tafel-Arbeit ankündigten. - Im Bild oben: Die Gäste lernen die neuen Tafel-Räume kennen.

UNSERE MEINUNG



50 Prozent Lebensmittel werden weggeworfen - und Menschen verhungern!

Sie war lange überfällig und sollte nicht abreißen, die Diskussion in den letzten Tagen und Wochen, in der es um die Vernichtung von Lebensmitteln geht. Fernsehreportagen und die in den Kinos gelaufene Dokumentation „Taste the waste“ prangern diesen unhaltbaren und unglaublichen Ist-Zustand an, der die traurige Realität aufzeigt: Rund 50 Prozent (!) aller Lebensmittel werden weggeworfen – von den Erzeugern, den Händlern, oder gar den Verbrauchern selbst.

Das gefällt niemandem, und doch wird nur wenig oder nichts unternommen, um diesen himmelschreienden Zustand zu beenden. Alle machen weiter mit oder schauen ganz einfach weg – und täglich verhungern viele Menschen. Unglaublich und beschämend!

Nur wenige Institutionen suchen nach Antworten und Lösungen. So wie die Dokumentation „Taste the waste“, die diese Missstände aufdeckt und sogar viele brauchbare Vorschläge unterbreitet.

Solange aber die EU ihre zum großen Teil überzogenen Haltbarkeits-Vorschriften nicht revidiert und zurückfährt, die die großen Erzeuger und Supermärkte sogar zur Vernichtung der Lebensmittel zwingt, anstatt sie Bedürftigen oder den Tafeln weiter-zugeben, oder nur das Gewinnstreben vieler Behörden, Erzeuger und Märkte im Vordergrund steht, die nur teuer verkaufen, Reste aber nicht abgeben wollen, und solange auch bei den End-Verbrauchern kein Umdenken einsetzt, die sich allzu schnell von angeblich verdorbenen, aber noch essbaren Lebensmitteln trennen, solange wird sich an der Wegwerf-Mentalität nichts ändern. Und täglich verhungern weiter Menschen!

Auch ein Thema für die politischen Gremien auf Landes- und Bundesebene, sich ganz intensiv damit zu befassen, aktiv zu werden, Initiativen zu gründen und nach brauchbaren und praktikablen Lösungen zu suchen. Denn wenn aus 50 Prozent vernichteter Lebensmittel 40 oder 30 werden, kann schon vielen hungernden Menschen geholfen werden. Erinnern wir immer wieder daran, dass auch nur ein gerettetes Menschenleben diesen Einsatz wert ist.        

                                                                                  Siegfried Furchert

 



Politik nicht aus der Verantwortung entlassen!

Nach von der europäischen Statistikbehörde Eurostat veröffentlichten Zahlen sind hierzulande 70 Prozent der Erwerbslosen arm. EU-weit liegt die Quote allerdings niedriger – bei 45 Prozent.

Dass die meisten Arbeitslosen hierzulande ein Leben an oder unter der Armutsgrenze führen müssen, ist ein unhaltbarer Zustand. So fordert der Bundesverband der Tafeln e.V. eine grundsätzliche Reform der Arbeitslosenversicherung: Das Arbeitslosengeld muss armutsfest gestaltet, die Bezugsdauer ausgedehnt werden. Das Mindestarbeitslosengeld muss zudem deutlich über dem Hartz-IV-Regelsatz liegen.

Die Tafeln versuchen, so gut es eben geht, die Not etwas zu lindern, stehen aber oft vor unlösbaren Problemen. Unsere Meinung: Deshalb darf die Politik nicht aus ihrer Verantwortung entlassen werden. Denn sie hat dafür zu sorgen, dass Menschen erst gar nicht in eine Notlage geraten. Für die Daseinsversorgung ist allein der Staat zuständig. Er ist verpflichtet, sich diesem Problem mit großer Ernsthaftigkeit anzunehmen. Daran muss man immer und immer wieder erinnern.

Auf kommunaler Ebene wird die Arbeit der Eschweger Tafel, die neben Arbeitslosen und Rentnern auch viele aus osteuropäischen Ländern eingewanderte Menschen versorgt, dankenswerter Weise seit einigen Jahren unterstützt. Kreis- und Stadtverwaltung Eschwege, aber auch Mandatsträger, verschiedene politische und private Organisationen und private Spender helfen im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Mit dieser Hilfe war es zum Beispiel möglich, Beförderungs- und Fahrprobleme der Tafel zu lösen, und die neue Ausgabestelle in der Hindenlangstraße zu beziehen.

Für diese Hilfe ist die Eschweger Tafel sehr dankbar, und hofft, dass ihre Arbeit auch künftig unterstützt wird.                                   Siegfried Furchert