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300 Kilo Lebensmittel . . .

. . . stiftete die Neuapostolische Kirche in Eschwege der Eschweger Tafel. Diese Lebensmittel waren von den Gemeindemitgliedern gesammelt und in der Kirche abgegeben worden. Dort übergab Gemeindemitglied Iris Hugo (rechts) die Spende an Margot Furchert (links) vom Tafelvorstand, die sich herzlich im Namen der Kunden bedankte, die sofort in den Genuß dieser Lebensmittel kommen.   Foto: sf

Die Stadt hilft der Tafel

Bürgermeister Alexander Heppe (links) und Dezernatsleiter Jörn Engler (rechts) sicherten dem Tafel-Vorstand finanzielle Hilfe zu. Mit einem namhaften Betrag wird die Stadt den Kauf von Lebensmitteln untersützen, die an die bisherigen Kunden und Flüchtlinge ausgegeben werden.

 

 

Spenden gegen Hunger

Keiner der fast 100 Kunden, zu denen auch einige Ukraine-Flüchtlinge gehören, die heute morgen zu einer Sonderausgabe in die Eschweger Tafel kamen, ging mit leerer Tasche nach Hause. Im Gegenteil. Gefüllt mit Sonderrationen von Kartoffeln und Eiern, die der Eschweger Tafel von heimischen Großspendern zur Verfügung gestellt wurden. innerhalb einer Stunde waren fast 10 Zentner Kartoffeln, 1000 Eier und 300 Hygiene-Artikel an die Kunden verteilt, deren herzliches "Dankeschön" und dankbares Lächeln die Tafel gern an die großherzigen Spender weitergibt.

Auch die Eschweger Tafel, die Woche für Woche über 400 bedürftige Kunden unterstützt, ist froh, dass sie zusätzlich auch einigen der Flüchtlinge, die in den W-M-Kreis kommen, mit ihr zur Verfügung stehenden Nahrungsmitteln helfen kann. Zur Zeit sind das 30 in der Tafel registrierte Flüchtlings-Familien. Die Hilfe ist aber nur möglich, weil die Tafel von einigen Spendern großzügig unterstützt wird. War das vor einigen Tagen die Familie Gölitz aus Germerode, durften wir jetzt vom Gutshof Wicke in Jestädt, der die Tafel schon in der Vergangenheit mehrfach unterstützte, eine große Ladung von Speisekartoffeln entgegennehmen, die Herbert Wicke selbst im Tafel-Fahrzeug verstaute (unser Foto). Dafür danken wir den Wickes ganz herzlich. Diese Spenden und weitere wie vom Eierhof Nennewitz werden schon in wenigen Tagen an die Tafelkunden und Flüchtlingsfamilien verteilt.

Lebensmittel der Tafel auch für Flüchtlinge

GERMERODE. „Es war im vergangenen Herbst meine letzte Kartoffelernte“, so der 74-jährige Germeröder Landwirt Gottfried Gölitz, der etwas kürzer treten will und seinen Betrieb an die jüngere Generation in seiner Familie weitergab. Die will sich aber voraussichtlich anderen Produkten zuwenden und keine Kartoffeln mehr anbauen.

Die Kunden von Landwirt Gölitz bedauern diesen Entschluss, denn die Gölitzschen Kartoffeln waren stets von sehr guter Qualität. Auch die der letzten Ernte. Aber die sich ändernden Ess-Gewohnheiten der Kunden machten sich auch im Absatz der Speisekartoffeln ab Hof Gölitz bemerkbar. „Und ehe die Kartoffeln jetzt im Frühjahr zu keimen beginnen, ihren Nährwert verlieren, geben wir sie lieber dahin, wo sie gebraucht werden“ überlegte sich die Familie Gölitz.

Der Kontakt zur Eschweger Tafel und zum Vorsitzenden Hans Liese war schnell hergestellt. Eine erste Portion brachte die Familie selbst zur Tafel, in den vergangenen Tagen rollte dann ein voll beladenes Tafel-Fahrzeug  auf den Hof am Grünen Weg in Eschwege (Foto oben) , um die letzten von 26 Säcken in die Tafel-Ausgabe zu bringen.

 

 O Tafel nimmt Flüchtlinge auf

Hans Liese: „Wir sind dankbar für diese Spende, die wir sehr gut gebrauchen können. Nicht nur für unsere über 400 Kunden, die wir ja weiter versorgen wollen. Wir haben in den letzten Tagen auch 28 Flüchtlinge aus der Ukraine in unseren Versorgungsplan aufgenommen, die auch von dieser Spende profitieren“.

Schon am 5. März erreichte ein Hilferuf des Eschweger

Open-Flair-Teams die Tafel, mit der Bitte, drei vorerst in einem OF-Gebäude untergebrachte junge Mädchen, Ilona, Olena und Natasha,  aus der Nähe von Kiew und Charkiw mit Lebensmitteln zu versorgen. Die drei holten sich eine Lebensmitte-Ration ab, durften sogar ein schnell gesammeltes Taschengeld mitnehmen. Bei der Übergabe flossen Tränen der Freude.

Wie kamen die drei gerade nach Eschwege? Eine der jungen Damen hatte sich vor zwei Jahren  für ein Praktikum im OF-Team beworben, was aber wegen zu geringer Englisch-Kenntnisse nicht zustande kam. Aber sie hatte die Telefonnummer des OF-Teams, riefen an. Die Eschweger schalteten schnell, holten die drei vom Münchner Hauptbahnhof ab, wo sie eingereist waren und quartierten sie in den OF-Räumen ein.

Die Eschweger Tafel und Open-Flair wollen sich auch weiter um die Betreuung der Mädels und weiterer ukrainischer Flüchtlinge kümmern. So wurde bereits Kontakt mit der Volkshochschule aufgenommen, die in Kürze einen Deutschkurs speziell für Flüchtlinge plant, den die Flüchtlinge besuchen und ihre Sprachkenntnisse verbessern können.

 

O Tafel auf Spenden angewiesen

Der Tafel-Vorsitzende Hans Liese weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Tafel nur das ausgeben kann, was sie von Lebensmittel-Märkten, Bäckereien und Privatpersonen gespendet bekommt. Die ständig steigende Zahl von Kunden und Flüchtlingen könnte bei verschiedenen Lebensmitteln aber zu ersten Engpässen führen. Hans Liese: „Wir sind deshalb auf weitere Lebensmittel-Spenden angewiesen“. Der Vorsitzende appelliert deshalb an Märkte und Privatpersonen, die Tafel weiter zu unterstützen. Gebraucht werden besonders länger haltbare Lebensmittel  wie Konserven, aber auch Molkerei- und Fleisch-Produkte mit längerem Verfallsdatum. Hans Liese: „Wir hoffen auf weitere private Spender und sind auf jeden Spendenzugang im Rahmen der gesetzlichen Haltbarkeitsregelungen dankbar“.        (sf)

 

Foto unten: Freuen sich über eine Lebensmittelration: Ilona, Olena und Natasha aus der Ukraine, mit der Tafelmitarbeiterin Margit Henkel-Lückert (links) und dem Tafel-Vorsitzenden Hans Liese (rechts).        Foto: Tafel

 

Die ehrenamtlichen Teams der Eschweger Tafel

Rund 30 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind es, die sich in der Eschweger Tafel engagieren - im Vorstand und von Montag bis Freitag in der täglichen Arbeit, die mit dem Einsammeln der gespendeten Waren beginnt und der Ausgabe an bedürftige Familien und Bürger endet. Dabei sind die ehrenamtlichen Mitarbeiter bis zu fünf Stunden täglich im Einsatz.

Die Eschweger Tafel stellt hier in regelmäßiger Folge sein ehrenamtliche Team vor.

Wir beginnen mit den Mitarbeitern, die an fünf Tagen in der Woche von Märkten und Geschäften die gespendeten Waren abholen und sie in die Tafel bringen, wo sie dann ausgegeben werden. 

Im Bild oben: Josef Salloum und Peter Mähler, darunter Wolfgang Milack und Hans-Peter Kohlus. Im 3. Foto: Hartmut Eichmann und Siegfried Furchert nach der Tour in die Bäckereien von Eschwege und Heldra.

                                                      

Danke für eure Mitarbeit!

Wir werden oft darauf angesprochen, wer die Helferinnen und Helfer sind, die bei der Eschweger Tafel den Betrieb aufrecht erhalten. Wir stellen heute und in den nächsten Tagen einige vor. Neben den die gespendeten Waren hereinholenden Mitarbeitern sind es die Mitarbeiterinnen, die die Waren an fünf Tagen in der Woche nicht nur sortieren, sie dann auch Montags, Mittwochs und Freitags an die Kunden ausgeben. Da kommen schon mal sechs Stunden zusammen, die jede der Mitarbeiterinnen an den Einsatztagen in ihrer Gruppe beschäftigt ist: Herzlichen Dank für diesen Einsatz!
Im Foto oben - Die Mittwoch-Gruppe stellt sich vor - Von links Margot Furchert, Roswitha Krüger, Ursel Böttner, Margret Streitenberger, Christina Etzrodt-Rempeters, Margret Güntheroth-Liese und Annette Stöhr. -
Im Foto darunter: Die Mannschaft, die Donnerstags hilft. - Von links: Josef Salloum, Dagmar Ottremba, Annette Stöhr, Dorothee Neusüß, Gerlind Mench und Peter Mähler.

Wie alle anderen, überprüft auch das Montags-Team (3. Foto von oben) vor der Ausgabe noch einmal alle Lebensmittel. Von Links Gudrun Daniel, Andreas Brieske, Anni Weber, Margit Henckel-Lückert und Christa Gries. Zum Team gehören noch Christa Zeich und Gerdi Baumgard.

Darunter das Freitag-Team in der Brotausgabe: Von links Eckhard Göller, Marianne Meister, Marlene Quade, Annette Stöhr, Christine Dietz, Andreas Brieske und Hans Liese (Vorsitzender).              Fotos: S. Furchert

 

MdL Knut John bei der Eschweger Tafel

Knut John aus Eschwege, Mitglied des hessischen Landtags, stellte sich am 14.Januar 2022 für die großen Touren zum Einholen von Lebensmitteln bei der Eschweger Tafel zur Verfügung (Foto oben). Um 7:45 Uhr trafen sich die Tafelmitarbeiter Wolfgang und Joseph mit MdL John und begannen die notwendigen Klappkisten für einen reibungslosen Lebensmitteltransport von den örtlichen Discountern im MB Kühltransporter der Tafel zu verstauen.

Schon bei der ersten Tour merkten die beiden Tafelmitarbeiter, dass Knut John vom Fach, sprich aus der Lebensmittelbranche kommt.  Das notwendige Vorsortieren der abzuholenden Waren war für ihn nichts Neues. Bei der ersten Tour wurden überwiegend im Stadtgebiet Eschwege die Lebensmittel von Bäckereien und örtlichen Märkten eingesammelt und zur Tafel gebracht.

Bei der 2. Tour übernahm Joseph das Steuer. Knut John und Hans Liese als Beifahrer waren bei der nun überwiegenden „Über-Land-Partie“ für die Warenvorsortierung in den Märkten bis Bad Sooden-Allendorf und Sontra zuständig. Es mussten die unterschiedlichen Lebensmittel nach Obst, Gemüse, Molkereiprodukte und andere Waren nach Verwertbarkeit und Haltbarkeitsdaten gesichtet und sortiert werden. Auch ist eine ordentliche Verteilung auf die Transportkisten unabdingbar, um den Mitarbeiterinnen in der Tafel die Auswahl für die Warenauslage zu erleichtern (Foto unten).

Gegen Mittag war auch die 2. Tour beendet. Knut John bedankte sich in abschließenden Gesprächen mit den anwesenden Tafelmitarbeitern/Innen für die nette Aufnahme und für die Möglichkeit, einen tieferen Einblick in die nützliche Arbeit einer Tafel bekommen zu haben. Abschließend bedankte sich auch der Vorsitzende der Tafel, Hans Liese, beim MdL Knut John für sein Engagement als „Tafel-Hospitant“. Liese versprach, das Angebot von Knut John für eine weitere gelegentliche Mitarbeit zu nutzen.    Hans Liese

Die Eschweger Tafel bedankt sich bei allen Spendern, Firmen, Geschäften und Unternehmen für die Hilfe und Unterstützung in 2021, ohne die unsere Arbeit nicht möglich gewesen wäre. Der Vorstand und alle Mitarbeiter hoffen auch in 2022 auf diese Unterstützung und wünschen frohe Festtage und ein gesundes neues Jahr. Dieser Dankesgruß erreicht Sie von einem besonderen Ort: Von der Statue der Theophanu vor der Eschweger Marktkirche. Die um 959 geborene Gattin von Otto II wollte schon damals "den Menschen Freude schenken". Das will auch die Eschweger Tafel mit ihrer Arbeit im neuen Jahr.

Danke Stefan Reuß!

Seit vielen Jahren unterstützt der am Jahresende aus dem Amt scheidende Landrat Stefan Reuß die Eschweger Tafel nicht nur durch Spenden, er übernahm auch Schirmherrschaften für Tafel-Aktionen und war Ansprechpartner, der half, wo er helfen konnte. Dafür bedankte sich die Eschweger Tafel bei Stefan Reuß. Die Vorstandsmitglieder Hans Liese und Siegfried Furchert dankten Reuß für die Hilfebereitschaft und überreichten im Namen aller Mitglieder ein gerahmtes Foto der Tafel-Mitglieder (im Bild oben) und einige heimische Produkte, über die sich Stefan Reuß sehr freute. Er kommentierte: "Das habe ich gern getan, die Tafel und ihre Arbeit zu unterstützen!". Für die berufliche Zukunft wünscht die Eschweger Tafel Stefan Reuß viel Erfolg!

Tafel: Guten Appetit!

Eine im Eschweger Gasthaus "Krone" geplante Weihnachtsfeier mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern musste die Eschweger Tafel wegen Corona auch in diesem Jahr leider absagen. Als kleines Dankeschön für die im vergangenen Jahr geleistete ehrenamtliche Arbeit konnten sich die Mitarbeiter das für die Feier geplante leckere Essen, das von der Hessen-Tafel gesponsert wurde, in der "Krone" aber abholen (im Bild oben) und zu Hause mit ihrer Familie genießen. Wie zu hören war, hat es allen sehr gut geschmeckt!

VR-Bank Mitte: Mit HERZ für die Region gespendet

Die VR-Bank Mitte unterstützt mit ihrer Spenden-Aktion "Mit HERZ für die Region" Menschen und Vereine in ihrem Geschäftsgebiet. Auch die Eschweger Tafel, die für rund 2230 Euro Hard- und Software für die Kundenbetreuung und Kundenversorgung anschaffte. Regionaldirektor Wolfgang Wüstefeld besuchte die Tafel und überreichte den symbolischen Bewilligungsbescheid über den Betrag in Form einer kleinen Blauen Bank an den Vorsitzenden Hans Liese (im Bild oben). Wolfgang Wüstefeld: "Die Tafel hat uns mit ihrer Arbeit sehr beeindruckt". Von der Spende hat die Tafel einen Drucker, einen Lap Top, ein Tablet und einen Beamer angeschaft (im Hintergrund zu sehen). Der 2. Vorsitzende Eckhard Göller (im Foto links): "Wir sind sehr dankbar für diese Spende, denn alle neuen Geräte erleichtern uns mit ihrer neuen Software die Verwaltungsarbeit und Geschäftsabläufe und sind vielseitig verwendbar!".                                                                                                     (sf)  Foto: sf

1733 Euro Spende von Flexseal Charity 2021

Auch in diesem Jahr freute sich die Eschweger Tafel über die Spende aus der von der Belegschaft der Firma Flexseal organisierten Christmas-Children-Charity 2021. Margot Furchert und Hans Liese, Vertreter der Tafel, nahmen von Sonja Eisenberg , der Vertreterin der Belegschaft, den Betrag von 1733 Euro entgegen (im Bild oben). Sonja Eisenberg: "Mit dem Geld wollen wir vor allem den Kindern der von der Tafel betreuten Kindern eine Weihnachtsfreude machen". Mit dem Geld werden Gutscheine bezahlt, mit denen sich die Kinder in der Buchhandlung Heinemann oder bei Sport-Amman selbst ein Geschenk aussuchen können.      (sf)

Spendenscheck übergeben: V. li. Hans Liese, Helena Sandrock (Abiturientin), Ekkehard Götting (BG-Schulleiter), Paul Klos (Abiturient), Martin Eberhardt (Abiturient), Ines Haber (Tutorin) und Gudrun Schmidt (Tierheim).

Statt Abschlussball 1300 Euro gespendet

Über diesen Anruf hat sich Hans Liese, der Tafel-Vorsitzende, besonders gefreut: Helena Sandrock vom Abiturjahrgang 2021 des Beruflichen Gymnasiums (BG) in Eschwege meldete sich und teilte Liese mit, dass der Abi-Jahrgang im Jahr 2021, auch wegen Corona, keinen Abi-Abschlussball gefeiert habe. Es war aber dafür gesammelt worden und ein erklecklicher Betrag zusammen gekommen. Die Abiturientinnen und Abiturienten einigten sich, das gesammelten Geld zu jeweils gleichen Teilen der Eschweger Tafel und dem Eschweger Tierheim zukommen zu lassen. Mit der Spende solle die gute gemeinnützige Arbeit beider Institutionen belohnt und anerkannt werden. Hans Liese und Gudrun Schmidt (Tierheim) nahmen jeweils einen Spendenscheck von je 1300 Euro entgegen (Foto oben). Beide bedankten sich. Hans Liese erklärte: "Das Geld können wir in der andauernden Pandemiezeit sehr gut gebrauchen, um unsere Arbeit fortzusetzen!". Die Eschweger Tafel ist eine der wenigen hessischen Tafeln, die in der Coronazeit seit Mai 2020 durchgehend ihre über 400 Kunden versorgt hat.     

"Nicht wegwerfen, sondern der Tafel spenden!"

DIE ESCHWEGER TAFEL IST GLÜCKLICH, den Jestädter Gutshof Wicke als Partner und Spender von Lebensmitteln zu haben. Christina und Philipp Wicke fassten selbst mit an (im Bild), um eine Spargel-Spende im Abholwagen der Eschweger Tafel zu verstauen, die einen Teil des Gemüses noch am gleichen Tag an ihre Kunden verteilte. Weitere Ausgaben folgen. Philipp Wicke: "Nicht aller von uns geernteter Spargel entspricht unseren Erwartungen was die Form angeht. Wir möchten unseren Kunden aber nur erstklassige Ware anbieten, sortieren deshalb leicht gekrümmte Ware, die aber natürlich auch von erstklassiger Qualität, von der Schälmaschine aber schlecht zu schälen ist, aus. Aber nicht vernichten, sondern diesen Spargel der Tafel spenden ist unsere Devise!". Mitarbeiter und Vorstand der Tafel freuen sich genau wie die über 400 Kunden über diese Spende, der noch weitere folgen sollen. Und die dankbaren Kunden der Tafel lassen es sich genau wie die vielen Wicke-Kunden schmecken.

Scheck über 10.000 Euro von Lidl für das neue Kühlfahrzeug.             Foto. sf

Lidl spendet 10.000 Euro

ESCHWEGE. Die Eschweger Tafel ist bei ihrer Arbeit sehr auf Spenden von Geschäften, Firmen und Privatpersonen angewiesen. Um den Fuhrpark zu finanzieren, werden aber auch finanzielle Mittel benötigt. Um das neue vor einigen Wochen angeschaffte Kühlfahrzeug mit zu finanzieren, bekam die Tafel jetzt großzügige Unterstützung: Laura Wickert und Thomas Borz von der Lidl-Regionalgesellschaft Kassel überreichten einen Scheck über 10.000 Euro.

„Mit dem neuen Wagen sind wir in der Lage, den Transport der gespendeten Kühlware weiter optimal zu gewährleisten“, bedankte sich Hans Liese, Vorsitzender der Eschweger Tafel, für die Unterstützung. Die Tafel hatte sich um diese Fördermittel beworben. Der Betrag stammt aus der bundesweiten Lidl-Pfandspende, wo die Kunden der 3200 Filialen durch Knopfdruck bei 6200 Pfandautomaten entscheiden können, ob sie einen Teilbetrag oder den gesamten Betrag an die Tafel Deutschland spenden möchten. Auch im Werra-Meißner-Kreis.

Seit 2008 arbeitet das Unternehmen Lidl mit dem Dachverband der deutschen Tafeln zusammen. Überbringerin Laura Wickert: „Mit der Pfandspende können die Tafeln über die klassische Lebensmittelausgabe hinaus gezielt gefördert werden. Dass unsere Kunden dies in so großem Umfang unterstützen, ist für uns eine großartige Bestätigung unserer Zusammenarbeit“. Rund 22 Millionen Euro gingen bisher an die Tafel Deutschland e.V., 1.680.000 Millionen davon an die hessischen Tafeln. Davon profitiert nun auch die Tafel Eschwege.

Hans Liese erinnerte daran, dass mit dem von der Tafel eingesparten Betrag für den neuen Kühlwagen nun andere wichtige Projekte gefördert werden können. „Und darüber freuen sich auch unsere ehrenamtlichen Helfer, die in der Hilfe auch eine Anerkennung ihrer Arbeit sehen“.   (sf)

Neuer Mercedes-Sprinter für die Eschweger Tafel

DIE ESCHWEGER TAFEL SAGT DANKE! - Mit einem neuen Mercedes-Sprinter kann die Eschweger Tafel ab sofort die von den Geschäften und Märkten des Kreises gespendeten Waren einsammeln und an ihre Kunden ausgeben. Der Kauf des Sprinters war nur möglich, weil die Tafel nicht nur von Mercedes und Lidl, auch von heimischen Sponsoren wie dem Rotary-Club und dem Lions-Club Werratal finanziell unterstützt wurde. Die Eschweger Tafel bedankt sich dafür. Bei der Übergabe des Fahrzeuges waren die Sponsoren von Mercedes Schäfer, dem Rotary- und Lions-Club Werratal dabei (siehe Fotos). Der Kauf des Fahrzeuges war aber nur möglich, weil die Tafel immer wieder auch auf Spenden von Privatpersonen bauen kann. Jeder Betrag hilft, dass die Tafel weiter arbeiten kann. Auch dafür herzlichen Dank - und natürlich auch Danke den zahlreichen Spendernund Märkten, bei denen wir mit dem neuen Fahrzeug die Lebensmittel abholen, die wir an unsere über 400 Kunden verteilen.    (sf)  Fotos: S. Furchert

Politiker besuchen Tafel

 Die Einladung der Eschweger Tafel, die seit einigen Monaten bezogenen neuen Ausgaberäume am Grünen Weg in der Eschweger Neustadt kennen zu lernen, wurde von Politikern der Stadt und des Kreises gern angenommen.Der Tafel-Vorstand begrüßte Bürgermeister Alexander Heppe, die Landtagsabgeordneten Karina Fissmann und Knut John, Kreisausschussmitglied Karl-Heinz Schäfer (vertrat Landrat Stefan Reuß) und den Stadtverordneten Markus Claus (vertrat Michael Roth). Die Vorsitzenden Hans Liese und Eckhard Göller stellten ihren Gästen die Strukturen der Tafel, den Arbeitsablauf und -umfang und den Kundenkreis vor. Bei einem Rundgang lernten die Gäste aber auch die neuen Räume kennen. Die Gäste waren beeindruckt vom Umfang der Arbeit, den die Eschweger Tafel für über 400 Kunden an fünf Tagen in der Woche verrichtet. Das brachten sie auch in ihren kurzen Ansprachen zum Ausdruck, wobei sie auch Unterstützung der Tafel-Arbeit ankündigten. - Im Bild oben: Die Gäste lernen die neuen Tafel-Räume kennen.

Eschweger Tafel gibt in neuen Räumen aus

Am 14. März stellte die Eschweger Tafel die Ausgabe von Lebensmitteln ein, seit Montag (20. April) werden die Kunden in den neuen Räumen im ehemaligen Taufrisch-Markt Jantz im Grünen Weg 2 wieder bedient. Aber Achtung: Eingang zur Tafel ist auf der Rückseite des Marktes in der Mauerstraße.

Die Tafelhelfer haben die Pause zum Umzug in die neue Ausgabe genutzt. Unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter haben viele Stunden geopfert, um alle Möbel, Gerätschaften und Lebensmittel in die neuen Räume zu schaffen, die von heimischen Handwerkern für ihren neuen Zweck hergerichtet wurden (Foto oben). Vorsitzender Hans Liese dankte allen Firmen und Helfern für ihren großen Einsatz.

Die bekannten Öffnungszeiten 14.00 bis 15.00 Uhr an den Ausgabetagen Montag, Mittwoch und Freitag wurden beibehalten (Foto unten). Auch alle Ausweise sind weiter gültig. Lebensmittel von den Spenderfirmen werden weiter von Montag bis Freitag eingesammelt.

Bei den Ausgaben müssen bis auf weiteres alle Kunden wie auch die Helfer der Tafel die vorgeschriebenen Hygieneregeln wegen der Coronakrise unbedingt beachten. Ein Ordnungsdient achtet darauf.

Die Teams, die die Lebensmittel ausgeben

An drei Tagen in der Woche gibt die Eschweger Tafel Lebensmittel aus. Hier stellen wir unser Montagsteam vor: (von rechts) Christa Gries, Anni Weber, Gudrun Daniel (davor), Christa Zeich und Gabi Dänicke.

 

Das ist das Team, das am Mittwoch die gespendeten Lebensmittel ausgibt: (von rechts) Ursel Böttner, Margret Günthroth-Liese (dahinter), Roswitha Krüger, Gabriele Heckendorf, Ulla Eisenhuth, Christina Entzroth-Rempeters und Margot Furchert.

Das Freitagsteam mit männlicher "Verstärkung": (von links) Eckhard Göller (2. Vors.), Annemarie Köhn, Jürgen Heising, Gudrun Günter (angestellt), Renate Herschelmann, Marianne Meister, Jutta Vaupel und Anette Stöhr.                                                                   Fotos: S. Furchert

UNSERE MEINUNG



50 Prozent Lebensmittel werden weggeworfen - und Menschen verhungern!

Sie war lange überfällig und sollte nicht abreißen, die Diskussion in den letzten Tagen und Wochen, in der es um die Vernichtung von Lebensmitteln geht. Fernsehreportagen und die in den Kinos gelaufene Dokumentation „Taste the waste“ prangern diesen unhaltbaren und unglaublichen Ist-Zustand an, der die traurige Realität aufzeigt: Rund 50 Prozent (!) aller Lebensmittel werden weggeworfen – von den Erzeugern, den Händlern, oder gar den Verbrauchern selbst.

Das gefällt niemandem, und doch wird nur wenig oder nichts unternommen, um diesen himmelschreienden Zustand zu beenden. Alle machen weiter mit oder schauen ganz einfach weg – und täglich verhungern viele Menschen. Unglaublich und beschämend!

Nur wenige Institutionen suchen nach Antworten und Lösungen. So wie die Dokumentation „Taste the waste“, die diese Missstände aufdeckt und sogar viele brauchbare Vorschläge unterbreitet.

Solange aber die EU ihre zum großen Teil überzogenen Haltbarkeits-Vorschriften nicht revidiert und zurückfährt, die die großen Erzeuger und Supermärkte sogar zur Vernichtung der Lebensmittel zwingt, anstatt sie Bedürftigen oder den Tafeln weiter-zugeben, oder nur das Gewinnstreben vieler Behörden, Erzeuger und Märkte im Vordergrund steht, die nur teuer verkaufen, Reste aber nicht abgeben wollen, und solange auch bei den End-Verbrauchern kein Umdenken einsetzt, die sich allzu schnell von angeblich verdorbenen, aber noch essbaren Lebensmitteln trennen, solange wird sich an der Wegwerf-Mentalität nichts ändern. Und täglich verhungern weiter Menschen!

Auch ein Thema für die politischen Gremien auf Landes- und Bundesebene, sich ganz intensiv damit zu befassen, aktiv zu werden, Initiativen zu gründen und nach brauchbaren und praktikablen Lösungen zu suchen. Denn wenn aus 50 Prozent vernichteter Lebensmittel 40 oder 30 werden, kann schon vielen hungernden Menschen geholfen werden. Erinnern wir immer wieder daran, dass auch nur ein gerettetes Menschenleben diesen Einsatz wert ist.        

                                                                                  Siegfried Furchert

 



Politik nicht aus der Verantwortung entlassen!

Nach von der europäischen Statistikbehörde Eurostat veröffentlichten Zahlen sind hierzulande 70 Prozent der Erwerbslosen arm. EU-weit liegt die Quote allerdings niedriger – bei 45 Prozent.

Dass die meisten Arbeitslosen hierzulande ein Leben an oder unter der Armutsgrenze führen müssen, ist ein unhaltbarer Zustand. So fordert der Bundesverband der Tafeln e.V. eine grundsätzliche Reform der Arbeitslosenversicherung: Das Arbeitslosengeld muss armutsfest gestaltet, die Bezugsdauer ausgedehnt werden. Das Mindestarbeitslosengeld muss zudem deutlich über dem Hartz-IV-Regelsatz liegen.

Die Tafeln versuchen, so gut es eben geht, die Not etwas zu lindern, stehen aber oft vor unlösbaren Problemen. Unsere Meinung: Deshalb darf die Politik nicht aus ihrer Verantwortung entlassen werden. Denn sie hat dafür zu sorgen, dass Menschen erst gar nicht in eine Notlage geraten. Für die Daseinsversorgung ist allein der Staat zuständig. Er ist verpflichtet, sich diesem Problem mit großer Ernsthaftigkeit anzunehmen. Daran muss man immer und immer wieder erinnern.

Auf kommunaler Ebene wird die Arbeit der Eschweger Tafel, die neben Arbeitslosen und Rentnern auch viele aus osteuropäischen Ländern eingewanderte Menschen versorgt, dankenswerter Weise seit einigen Jahren unterstützt. Kreis- und Stadtverwaltung Eschwege, aber auch Mandatsträger, verschiedene politische und private Organisationen und private Spender helfen im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Mit dieser Hilfe war es zum Beispiel möglich, Beförderungs- und Fahrprobleme der Tafel zu lösen, und die neue Ausgabestelle in der Hindenlangstraße zu beziehen.

Für diese Hilfe ist die Eschweger Tafel sehr dankbar, und hofft, dass ihre Arbeit auch künftig unterstützt wird.                                   Siegfried Furchert