Lesen Sie Interessantes über die Eschweger Tafel unter AKTUELLES und TAFEL-AKTIVITÄTEN

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BGS-Schüler helfen Tafel

Zu den Spendern, die die Eschweger Tafel mit Lebensmitteln unterstützen, gehört sei dem 6. Dezember auch die Brüder-Grimm-Schule Eschwege. Am Nikolaus-Tag durften wir 350 kg Lebensmittel abholen, die von den Schülerinnen und Schülern der Klassen 5 bis 7 gesammelt und in eigens in der Klasse 8 gebauten Holzkisten der Tafel übergeben wurden. Diese Kisten wurden von der Tafel geleert, denn sie blieben in der Schule, die diese Aktion im kommenden Jahr wiederholen und dabei noch mehr Klassen einbinden will. Initiatoren der Sammelaktion sind Förderstufenleiter Heiko Striening ("Wir wollen der Eschweger Tafel dabei helfen, Menschen zu versorgen") und Hauptschulzweigleiter Sven Zuber ("Etwas Nachhaltiges für notleidende Menschen tun"). Beide hatten mit den Schülern auch über die ehrenamtliche Arbeit der Eschweger Tafel gesprochen. Den Dank der Tafel an alle Beteiligten überbrachte der Tafel-Vorsitzende Hans Liese. - Im Bild oben die Vertreter der Schulklassen und die beiden Initiatoren Sven Zuber und Heiko Striening (vorn mit Tafel-Transparent). 

Landrätin Rathgeber lobt die Eschweger Tafel

Landrätin Nicole Rathgeber besuchte die Eschweger Tafel, um sich über deren Arbeit zu informieren und sich einen Überblick über die Versorgungssituation zu verschaffen. "Ich kann die Arbeit der Tafel gar nicht genug loben", die Worte der Landrätin, die sich mit dem Vorsitzenden Hand Liese und einigen Mitarbeitern unterhielt und sich informierte. Die Landrätin will der Einladung des Vorsitzenden folgen und sogar einen Tag in der Tafel hospitieren, um mit den Kunden in Kontakt zu kommen. Die Tafel Eschweger versorgt zur Zeit über 400 Menschen mit gespendeten Lebensmitteln, die sie einsammelt. Vorsitzender Liese: "Wir haben damit unsere Kapazitätsgrenze erreicht". -  Im Bild unten: Landrätin Nicole Rathgeber (2. von links) mit einigen ehrenamtlichen Mitarbeitern der Tafel.  sf  (Foto: Werra-Rundschau)

 

Die Sonnenscheinkinder

. . . des Friedaer Kindergartens und deren Führung, die schon viele Jahre einen guten Kontakt zur Eschweger Tafel unterhalten, haben auch in diesem Jahr wieder Lebensmittel gesammelt und sie der Eschweger Tafel zur Verfügung gestellt. Die Fahrer Hans Liese und Siegfried Furchert, die sich für die Spende bedankten, luden sechs volle Kisten mit langlebigen Lebensmitteln in ihren Pkw, die von den Eltern der Kinder zur Verfügung gestellt wurden. Natalie Haritaworn, Mitarbeiterin im Kindergarten: "Ein Geschenk der Sonnenscheinkinder für für die Kinder der Tafel". - Im Bild oben die Kinder bei der Spenden-Übergabe.  (sf)

60 plus Frauen spenden

Sie treffen sich regelmäßig zum Kaffeeklatsch, die 60 plus Frauen des Kirchspieles Alberode-Germerode. Die Idee, die Eschweger Tafel mit einer Lebensmittel-Spende zu unterstützen, war schnell in die Tat um- gesetzt. Dieser Tage fuhren Anni Beck und Jutta Weißhaar auf den Hof der Tafel im Grünen Weg, brachten über 50 Kilogramm Lebensmittel mit, die sie den dankbaren Tafel-Mitarbeitern überreichten. Nicht nur Lebensmittel, ein Briefumschlag wechselte auch noch seinen Besitzer. Im Bild oben (von links): Hans Liese (Tafel), Jutta Weißhaar, Anni Beck, Dorothe Neusüß (Tafel) und Schüler Mattes Herweg, der bei der Tafel ein Praktikum macht.        sf/Foto:  sf

 

Gemütlichkeit gespendet!

INES WALLBRAUN-SCHADE aus Meinhard, die die Arbeit der Eschweger Tafel sehr schätzt, hatte eine tolle Idee: Sie bastelte 200 Glaslichter mit Advents- Motiven und übergab sie als Spende der Eschweger Tafel: "Wer sich von den Kunden der Eschweger Tafel keinen Adventskranz leisten kann, soll sich wenigstens ein Licht anzünden können, das Gemütlichkeit verbreitet". Die Kunden der Tafel können in den nächsten Tagen neben Lebensmitteln auch die Glaslichter im Empfang nehmen. - Im Bild: Ines Wallbraun-Schade (Mitte) überreicht die Glaslichter an Marlene Quade und den Vorsitzenden Hans Liese.

SO BERICHTETE DIE WERRA-RUNDSCHAU über die Spendenaktion der Kirchen des Kreises anläßlich des Erntedankfestes 2022. Die Eschweger Tafel dankt allen, die sich an der Aktion beteiligt und gespendet haben. Damit können wir vielen Bedürftigen helfen!

Montag-Team der Tafel

Was wäre die Eschweger Tafel ohne ihre ehrenamtlichen Helfer? Sie werden unbedingt gebraucht, um die über 200 Familien mit riund 400 Menschen mit den gespendeten Waren zu versorgen. Die Helferinnen und Helfer opfern bei ihren Einsätzen viele Stunden ihrer Freizeit -sie haben es verdient, sie einmal im Bild vorzustellen. Wir beginnen mit dem Montag-Team, das sich hier an der Tafel-Ausgabe präsentiert: Von links: Josef Salloum, Michael Fernau, Gudrun Daniel, Christa Zeich, Dagmar Messelis, Anni Weber, Gerdi Baumgard, Margit Lückert und Andreas Briske. Zum Team gehören noch Christa Gries und Gaby Burhgagen. - In Kürze folgen das Mittwoch- und Freitag-Team sowie der Fahrer-Trupp.   (sf)

Das Mittwoch-Team

 Dreimal in der Woche gibt die Eschweger Tafel gespendete Waren an Bedürftige aus. Wir stellen heute nach dem Montags- das Mittwochs-Team vor, das die von den Fahrern gesammelten und gespendeten Waren sortiert und dann an die Kunden ausgibt. An ihrem Arbeitstag sind die freiwilligen Helferinnen bis zu sechs Stunden tätig. - Im Bild von links Margret Streitenberger, Margret Güntheroth-Liese, Gaby Stöcklein, Christina Etzroth-Rempeters, Ursel Böttner, Roswitha Krüger, Liane Nadrowski und Margot Furchert. Zum Team gehören noch Angelika und Peter Limpke.

Das Freitag-Team

Das Tafel-Team, das am Freitag die gespendeten Waren sortiert und an die Bedürftigen ausgibt: Von links Hand Liese (Tafel-Vorsitzender), Marianne Meister, Christine Dietz, Annette Stöhr, Lisa Triller, Christine Kasischke, Andreas Briske, und Marle Quade. Zum Team gehören auch noch Jutta Vaupel, Monika Schäfer und Hans Giller.                                                Fotos: S. Furchert

Wir danken Eckhard Göller

„An einem besonderen Tag und besonderen Ort denken wir an den besonderen Menschen“ – die Worte der Rednerin bei der Trauer- und Abschiedsfeier am Frau-Holle-Teich für den im Alter von 71 Jahren verstorbenen Dr. Eckhard Göller. Die Familie hatte Nachbarn, Freunde, ehemalige Kollegen und Mitarbeiter der Eschweger Tafel auf den Meißner eingeladen, um sich von Eckhard Göller zu verabschieden, dessen Urne in Göllers Heimat im Ruheforst Mittelmosel-Lieser beigesetzt wird.

Dr. Eckhard Göller war nach seinem Eintritt in den Ruhestand 2015 als ehrenamtlicher Mitarbeiter in der Eschweger Tafel aktiv, wo er als 2. Vorsitzender im Vorstand wertvolle Arbeit leistete. „Eckhard war wegen seines ruhigen und ausgleichenden Wesens ein sehr beliebter Mitarbeiter“, die Worte des 1. Vorsitzende Hans Liese. Trotz seiner schweren Erkrankung führte Eckhard Göller bis in die letzten Wochen vor seinem Ableben, gewissenhaft und verantwortlich wie eh und je, seine ehrenamtliche Tätigkeit aus. Traurig nehmen die Tafelmitarbeiter und Mitarbeiterinnen mit der Familie Abschied von ihm, danken ihm für seine gute Arbeit. Sie werden sein Andenken in Ehren halten.     (sf)

Für den Schulanfang

Rechtzeitig vor ihrem ersten Schultag freuten sich 15 Schulanfänger von Kunden der Eschweger Tafel über einen gefüllten Schulrucksack, den ihnen die Vorstandsmitglieder Margit Lückert und Hans Liese überreichten (Foto oben). Der Rucksack enthält neben einem Schreibpennal mit Stiften auch eine Trinkflasche, eine Brotbox und einen Beutel für Turnschuhe. Die Schulranzen sind eine Spende der Amazon Logistik GmbH, die sieben hessischen Tafeln damit ausstattete. Der Tafel-Vorsitzende Hans Liese und Amazon zu dem Projekt „Back to school“: „Wir freuen uns, dass wir mit diesem Projekt kurz vor dem Schulstart angehende Schülerinnen und Schüler aus benachteiligten Familien unterstützen können. Wir hoffen, das wir diesen Kindern einen schönen ersten Schultag und ein erfolgreiches Jahr ermöglichen können“.      (sf)      Foto: Siegfried Furchert

Die Stadt hilft der Tafel

Bürgermeister Alexander Heppe (links) und Dezernatsleiter Jörn Engler (rechts) sicherten dem Tafel-Vorstand finanzielle Hilfe zu. Mit einem namhaften Betrag wird die Stadt den Kauf von Lebensmitteln untersützen, die an die bisherigen Kunden und Flüchtlinge ausgegeben werden.

 

 

Auch die Eschweger Tafel, die Woche für Woche über 400 bedürftige Kunden unterstützt, ist froh, dass sie zusätzlich auch einigen der Flüchtlinge, die in den W-M-Kreis kommen, mit ihr zur Verfügung stehenden Nahrungsmitteln helfen kann. Zur Zeit sind das 30 in der Tafel registrierte Flüchtlings-Familien. Die Hilfe ist aber nur möglich, weil die Tafel von einigen Spendern großzügig unterstützt wird. War das vor einigen Tagen die Familie Gölitz aus Germerode, durften wir jetzt vom Gutshof Wicke in Jestädt, der die Tafel schon in der Vergangenheit mehrfach unterstützte, eine große Ladung von Speisekartoffeln entgegennehmen, die Herbert Wicke selbst im Tafel-Fahrzeug verstaute (unser Foto). Dafür danken wir den Wickes ganz herzlich. Diese Spenden und weitere wie vom Eierhof Nennewitz werden schon in wenigen Tagen an die Tafelkunden und Flüchtlingsfamilien verteilt.

Die ehrenamtlichen Teams der Eschweger Tafel

Rund 30 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind es, die sich in der Eschweger Tafel engagieren - im Vorstand und von Montag bis Freitag in der täglichen Arbeit, die mit dem Einsammeln der gespendeten Waren beginnt und der Ausgabe an bedürftige Familien und Bürger endet. Dabei sind die ehrenamtlichen Mitarbeiter bis zu fünf Stunden täglich im Einsatz.

Die Eschweger Tafel stellt hier in regelmäßiger Folge sein ehrenamtliche Team vor.

Wir beginnen mit den Mitarbeitern, die an fünf Tagen in der Woche von Märkten und Geschäften die gespendeten Waren abholen und sie in die Tafel bringen, wo sie dann ausgegeben werden. 

Im Bild oben: Josef Salloum und Peter Mähler, darunter Wolfgang Milack und Hans-Peter Kohlus. Im 3. Foto: Hartmut Eichmann und Siegfried Furchert nach der Tour in die Bäckereien von Eschwege und Heldra.

                                                      

Danke für eure Mitarbeit!

Die Eschweger Tafel bedankt sich bei allen Spendern, Firmen, Geschäften und Unternehmen für die Hilfe und Unterstützung in 2021, ohne die unsere Arbeit nicht möglich gewesen wäre. Der Vorstand und alle Mitarbeiter hoffen auch in 2022 auf diese Unterstützung und wünschen frohe Festtage und ein gesundes neues Jahr. Dieser Dankesgruß erreicht Sie von einem besonderen Ort: Von der Statue der Theophanu vor der Eschweger Marktkirche. Die um 959 geborene Gattin von Otto II wollte schon damals "den Menschen Freude schenken". Das will auch die Eschweger Tafel mit ihrer Arbeit im neuen Jahr.

Danke Stefan Reuß!

Seit vielen Jahren unterstützt der am Jahresende aus dem Amt scheidende Landrat Stefan Reuß die Eschweger Tafel nicht nur durch Spenden, er übernahm auch Schirmherrschaften für Tafel-Aktionen und war Ansprechpartner, der half, wo er helfen konnte. Dafür bedankte sich die Eschweger Tafel bei Stefan Reuß. Die Vorstandsmitglieder Hans Liese und Siegfried Furchert dankten Reuß für die Hilfebereitschaft und überreichten im Namen aller Mitglieder ein gerahmtes Foto der Tafel-Mitglieder (im Bild oben) und einige heimische Produkte, über die sich Stefan Reuß sehr freute. Er kommentierte: "Das habe ich gern getan, die Tafel und ihre Arbeit zu unterstützen!". Für die berufliche Zukunft wünscht die Eschweger Tafel Stefan Reuß viel Erfolg!

Politiker besuchen Tafel

 Die Einladung der Eschweger Tafel, die seit einigen Monaten bezogenen neuen Ausgaberäume am Grünen Weg in der Eschweger Neustadt kennen zu lernen, wurde von Politikern der Stadt und des Kreises gern angenommen.Der Tafel-Vorstand begrüßte Bürgermeister Alexander Heppe, die Landtagsabgeordneten Karina Fissmann und Knut John, Kreisausschussmitglied Karl-Heinz Schäfer (vertrat Landrat Stefan Reuß) und den Stadtverordneten Markus Claus (vertrat Michael Roth). Die Vorsitzenden Hans Liese und Eckhard Göller stellten ihren Gästen die Strukturen der Tafel, den Arbeitsablauf und -umfang und den Kundenkreis vor. Bei einem Rundgang lernten die Gäste aber auch die neuen Räume kennen. Die Gäste waren beeindruckt vom Umfang der Arbeit, den die Eschweger Tafel für über 400 Kunden an fünf Tagen in der Woche verrichtet. Das brachten sie auch in ihren kurzen Ansprachen zum Ausdruck, wobei sie auch Unterstützung der Tafel-Arbeit ankündigten. - Im Bild oben: Die Gäste lernen die neuen Tafel-Räume kennen.

UNSERE MEINUNG



50 Prozent Lebensmittel werden weggeworfen - und Menschen verhungern!

Sie war lange überfällig und sollte nicht abreißen, die Diskussion in den letzten Tagen und Wochen, in der es um die Vernichtung von Lebensmitteln geht. Fernsehreportagen und die in den Kinos gelaufene Dokumentation „Taste the waste“ prangern diesen unhaltbaren und unglaublichen Ist-Zustand an, der die traurige Realität aufzeigt: Rund 50 Prozent (!) aller Lebensmittel werden weggeworfen – von den Erzeugern, den Händlern, oder gar den Verbrauchern selbst.

Das gefällt niemandem, und doch wird nur wenig oder nichts unternommen, um diesen himmelschreienden Zustand zu beenden. Alle machen weiter mit oder schauen ganz einfach weg – und täglich verhungern viele Menschen. Unglaublich und beschämend!

Nur wenige Institutionen suchen nach Antworten und Lösungen. So wie die Dokumentation „Taste the waste“, die diese Missstände aufdeckt und sogar viele brauchbare Vorschläge unterbreitet.

Solange aber die EU ihre zum großen Teil überzogenen Haltbarkeits-Vorschriften nicht revidiert und zurückfährt, die die großen Erzeuger und Supermärkte sogar zur Vernichtung der Lebensmittel zwingt, anstatt sie Bedürftigen oder den Tafeln weiter-zugeben, oder nur das Gewinnstreben vieler Behörden, Erzeuger und Märkte im Vordergrund steht, die nur teuer verkaufen, Reste aber nicht abgeben wollen, und solange auch bei den End-Verbrauchern kein Umdenken einsetzt, die sich allzu schnell von angeblich verdorbenen, aber noch essbaren Lebensmitteln trennen, solange wird sich an der Wegwerf-Mentalität nichts ändern. Und täglich verhungern weiter Menschen!

Auch ein Thema für die politischen Gremien auf Landes- und Bundesebene, sich ganz intensiv damit zu befassen, aktiv zu werden, Initiativen zu gründen und nach brauchbaren und praktikablen Lösungen zu suchen. Denn wenn aus 50 Prozent vernichteter Lebensmittel 40 oder 30 werden, kann schon vielen hungernden Menschen geholfen werden. Erinnern wir immer wieder daran, dass auch nur ein gerettetes Menschenleben diesen Einsatz wert ist.        

                                                                                  Siegfried Furchert

 



Politik nicht aus der Verantwortung entlassen!

Nach von der europäischen Statistikbehörde Eurostat veröffentlichten Zahlen sind hierzulande 70 Prozent der Erwerbslosen arm. EU-weit liegt die Quote allerdings niedriger – bei 45 Prozent.

Dass die meisten Arbeitslosen hierzulande ein Leben an oder unter der Armutsgrenze führen müssen, ist ein unhaltbarer Zustand. So fordert der Bundesverband der Tafeln e.V. eine grundsätzliche Reform der Arbeitslosenversicherung: Das Arbeitslosengeld muss armutsfest gestaltet, die Bezugsdauer ausgedehnt werden. Das Mindestarbeitslosengeld muss zudem deutlich über dem Hartz-IV-Regelsatz liegen.

Die Tafeln versuchen, so gut es eben geht, die Not etwas zu lindern, stehen aber oft vor unlösbaren Problemen. Unsere Meinung: Deshalb darf die Politik nicht aus ihrer Verantwortung entlassen werden. Denn sie hat dafür zu sorgen, dass Menschen erst gar nicht in eine Notlage geraten. Für die Daseinsversorgung ist allein der Staat zuständig. Er ist verpflichtet, sich diesem Problem mit großer Ernsthaftigkeit anzunehmen. Daran muss man immer und immer wieder erinnern.

Auf kommunaler Ebene wird die Arbeit der Eschweger Tafel, die neben Arbeitslosen und Rentnern auch viele aus osteuropäischen Ländern eingewanderte Menschen versorgt, dankenswerter Weise seit einigen Jahren unterstützt. Kreis- und Stadtverwaltung Eschwege, aber auch Mandatsträger, verschiedene politische und private Organisationen und private Spender helfen im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Mit dieser Hilfe war es zum Beispiel möglich, Beförderungs- und Fahrprobleme der Tafel zu lösen, und die neue Ausgabestelle in der Hindenlangstraße zu beziehen.

Für diese Hilfe ist die Eschweger Tafel sehr dankbar, und hofft, dass ihre Arbeit auch künftig unterstützt wird.                                   Siegfried Furchert