Über die Eschweger Tafel und ihre Arbeit

 

Unser Team besteht aus vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern.

Für das Abholen der Lebensmittel haben wir einen Bürgerarbeitsplatz, der von der EU gefördert wird.

Die Waren einsammeln - ein von der EU geförderter Arbeitsplatz bei der Eschweger Tafel. Die Waren einsammeln - ein von der EU geförderter Arbeitsplatz bei der Eschweger Tafel.

Ehrenamtliche Mitarbeiter

Doris Hohmann, Gudrun Daniel und Hanne Liebeskind arbeiten gern für die Eschweger Tafel. Doris Hohmann, Gudrun Daniel und Hanne Liebeskind arbeiten gern für die Eschweger Tafel.

Nach dem Berufsleben etwas Sinnvolles tun

Seit zehn und neun Jahren sind sie nun schon Mitarbeiterinnen der Eschweger Tafel, aber noch kein bisschen müde: Hannelore Liebeskind und Doris Hohmann aus Eschwege, die als Team schon sehr lange zusammen arbeiten, indem sie die eingehenden Waren vorsortieren und später auch an die Kunden ausgeben. „Wir verstehen uns gut, sind ein gutes Team“ (zu dem Team gehört auch noch Anni Weber)  beurteilen beide zufrieden diese ehrenamtliche Arbeit, die sie auch künftig fortsetzen wollen.
Im Jahr 2002 zog die Schau-Werbegestalterin Hannelore Liebeskind, die in der Tafel alle nur „Hanne“ rufen, von Konstanz nach Eschwege. „Ich wollte auch als Rentnerin nach dem Berufsleben noch etwas Sinnvolles tun und als Zugezogene andere Menschen kennenlernen!“, Hannes Motivation, sich in der Eschweger Tafel zu engagieren.
Aber nicht nur bei der Lebensmittelausgabe wird Hanne Liebeskind gebraucht. Als die Tafel Ende des Jahres 2011 in die neuen Räume in der Hindenlangstraße 1b umzog, konnte sie bei der Gestaltung der Räume auch ihr grafisches Können als Werbegestalterin beweisen.
Als Doris Hohmann 2003 ihren Job als Verkäuferin für Damen-Oberbekleidung bei Karstadt Eschwege aufgab, wollte auch sie die Hände nicht in den Schoß legen. „Ich habe mir selbst eine sinnvolle Tätigkeit gesucht und sie bei der Eschweger Tafel gefunden“, erklärt sie ihren Eintritt in das Tafelteam im Januar 2004.
Damit aber nicht genug. Doris Hohmann ist auch noch Leiterin einer Osteoporose-Gruppe. „Und auch diese Tätigkeit gibt mir sehr viel“ versichert sie.

Gudrun Daniel: Nett zu Menschen sein
Mit Gudrun Daniel engagiert sich seit 2008 eine weitere weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Helferin in der Tafel, die 40 Jahre lang im Hause Karstadt/Hertie Eschwege Abteilungsleiterin war. Von Doris Hohmann auf die Tafel aufmerksam gemacht, zögerte Gudrun Daniel nach dem Erreichen des Rentenalters nicht lange, schloss sich der Tafel an.
„Ich bin Menschenfreund, ich brauche Menschen um mich. Und wenn man dann auch noch wie hier in der Tafel etwas Gutes tun kann, ist das umso besser“, ihre Argumente, warum sie ihre Freizeit zum großen Teil jetzt der Tafel opfert, wo sie auch im Vorstand als Schriftführerin mitarbeitet.
Ein weiterer Grund für ihr Engagement: „Wir geben den Menschen etwas. Und die freuen sich, wenn man auch mal nett zu ihnen ist!“.                     (sf)


Annemarie Köhn und Jutta Vaupel bei der Warenausgabe Annemarie Köhn und Jutta Vaupel bei der Warenausgabe

Annemarie Köhn: Seit 13 Jahren dabei

Sie ist bereits seit 13 Jahren, also seit Gründung der Eschweger Tafel im September 1998 dabei: Annemarie Köhn aus Eschwege. Und noch mit dem gleichen Engagement wie am ersten Tag: „Weil mir die Arbeit viel Freude macht und weil ich bedürftigen Menschen helfen kann!“.

Begonnen hat das alles in der ersten Ausgabestelle der Tafel, im Eschweger Stadtteilladen auf dem Heuberg, wo „Oma Köhn“, wie sie die betreuten Kinder nannten, ehrenamtlich tätig war, mit den Kindern spielte, für sie kochte. „Damals haben mich die Tafelgründerinnen Annelie Henke und Iris Gleim angesprochen, ob ich ihnen bei der Ausgabe der Lebensmittel nicht einmal helfen wollte. Ich wollte, half gern und bin dabei geblieben“.

Viele Jahre bildeten Annemarie Köhn und Martha Grafe ein Duo, das an einem Ausgabetag die eingehenden Waren gewissenhaft sortierte und dann auch an Bedürftige ausgab. Martha Grafe ist aus gesundheitlichen Gründen ausgeschieden, Annemarie Köhn ist aber nach wie vor aktiv dabei und ist als am längsten bei der Tafel tätige Mitarbeiterin bei den Kunden sehr beliebt.

 

Ihre neue Partnerin bei der Ausgabe ist Jutta Vaupel aus Eschwege. Sie ist seit April 2010 ehrenamtlich bei der Tafel beschäftigt: „Ich war arbeitslos, fand nichts geeignetes. Da sagte ich mir: Such dir selbst was. Ich wollte unter Menschen kommen, anderen helfen. So bin ich zur Eschweger Tafel gekommen“, schildert Jutta Vaupel ihre Motivation.

„Die Arbeit hier gibt mir sehr viel. Auch, weil ich Bekanntschaften zu anderen Menschen knüpfen, Beziehungen aufbauen kann. Und das tut mir gut“, freut sich Jutta Vaupel an jedem Tag, an dem sie in der Tafel aktiv sein kann.